Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Das Bürgerzentrum feierte Geburtstag
Lokales Oberhavel Das Bürgerzentrum feierte Geburtstag
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:23 09.09.2015
Junge Damen von der Theatergruppe „Freaks“ zeigen einen Barocktanz. Quelle: Fritz Hermann Köser
Anzeige
Oranienburg

Die Bewegungen der Tänzerinnen sind anmutig, die Kostüme eigenartig. Eng, golden-schwarz kariert, sie erinnern so ein wenig an Harlekine. Dazu tragen die Damen historisch anmutende Masken mit Federn.

Es waren Mitglieder der Theatergruppe „Freaks“ vom Oranienburger Creativ-Verein, die vergangenen Sonnabend im gut besuchten Bürgerzentrum auftraten. „Mit dem Barocktanz zeigen wir einen Ausschnitt aus unserem Hauptprogramm“, sagte Daria Sizov.

Anlass für den Auftritt war das zehnjährige Bestehen des Bürgerzentrums, es gab viele Stände und reichlich Unterhaltung. „Es ist ein Fest von Bürgern für Bürger“, sagt Steffen Herrmann, Leiter des Bürgerzentrums und Regine-Hildebrandt-Hauses. So könne man das Zusammengehörigkeitsgefühl der Oranienburger präsentieren und nebenbei auch auf die Angebote der Nutzer des Hauses aufmerksam machen. Er verweist dabei auch auf die breit gefächerten sozialen Beratungsangebote seitens der Stadt Oranienburg, dem Träger des Bürgerzentrums, sowie weitere Organisationen wie der Arbeiterwohlfahrt, denen man die Räume zur Verfügung stelle.

Es war jede Menge los. Das Ensemble „Quelle“ stimmte aus vollen Kehlen schwungvolle Lieder an. Ein zweifach gemischter Chor, bestehend aus Frauen, Männern, Deutschen, Russen. Wenige Meter weiter standen weiß gekleidete Damen und Herren. „Lerne Karate“, fordert das Schild an ihrem Stand auf. „Seit neun Jahren trainieren wir hier“, sagt Pierre Gaffron vom Verein Samurai-Karate. Das Angebot richte sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Während es bei den Älteren um Selbstverteidigung gehe, lernen die ganz Kleinen Motorik und Koordination.

Für die kleine Maja waren die bunten Farben wesentlich interessanter als die Tänzerinnen. Quelle: Fritz Hermann Köser

Die kleine Maja aus Oranienburg beschäftigte sich lieber mit Farben. Geduldig und äußerst konzentriert pinselte sie auf weißem Papier. „Malen mit Tusche kommt bei den Kindern hervorragend an“, sagt Sabine Lüdtke, die diesen Stand betreut. 20 junge Künstler hätten sie bereits beehrt, erzählte sie voller Stolz. Eigentlich arbeitet Sabine Lüdtke bei der örtlichen Touristen-Info. Hinter ihr liegen mehrere Stapel mit Flyern. „Die kann ich den Eltern dann bei der Gelegenheit gleich in die Hand drücken“, erklärte sie.

Majas Mutter Jennifer ist über das Angebot im Bürgerzentrum jedenfalls mehr als erfreut. Zu Hause male ihre Tochter die Möbel immer mit Filzstift an, sagte sie. „Aber hier kann sie sich endlich nach Herzenslust austoben.“

Von Fritz Hermann Köser

Oberhavel Wohnen am Rande von Wensickendorf - Wer Bestandschutz hat, kann sich freuen

Weit draußen in der Siedlung Rahmer See liegt der Waldgrund mit nur wenigen Wohngrundstücke. Die Häuser aus DDR-Zeiten sind in die Jahre gekommen, könnten eine Modernisierung gut gebrauchen. Doch Anbauten sind wegen des Außenbereiches nicht zulässig. Vielleicht ändert sich daran bald etwas. Nach dem Bauausschuss am Dienstag wissen die Anlieger mehr.

09.09.2015
Oberhavel Oberhavel: Polizeibericht vom 6. September - Schwere Unfälle

Bei schweren Unfällen in Liebenwalde, Germendorf und Kremmen sind am Wochenende drei Menschen schwer und weitere leicht verletzt worden. Die Straßen waren bis zu drei Stunden lang voll gesperrt. In Hennigsdorf haben Unbekannte in der Nacht zum Sonntag mehrere Gullydecke ausgehoben und auf die Straße gelegt. Ein Audi wurde deshalb beschädigt.

06.09.2015

Ein Großeinsatz der Polizei spielte sich am Freitagabend in Schildow (Oberhavel) ab. Ein Anrufer hatte der Polizei gemeldet, er hätte eine gefesselte Person auf einer Kreuzung liegen sehen. Doch als die Polizei eintraf, konnte sie niemanden finden. Allerdings wusste im näheren Umfeld auch niemand von einer vermissten Person.

09.09.2015
Anzeige