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Oberhavel Das Coldehörn feiert 10. Geburtstag
Lokales Oberhavel Das Coldehörn feiert 10. Geburtstag
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18:06 15.06.2017
Die Tafel, an der Norbert Stolley im „Coldehörn“ steht, ist schon geschmückt. Quelle: Robert Tiesler
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Kremmen

Wenn am Freitag im Kremmener Restaurant „Coldehörn“ im Scheunenviertel das zehnte Jubiläum gefeiert wird, dann kommen vor allem Stammgäste vorbei. „Die Feier war ganz schnell ausgebucht“, erzählt Inhaber Norbert Stolley. Es wird wohl ein Grillbufett geben mit Antipasti. „Ich hoffe, ich habe auch Zeit, dass ich mich dann zu den Gästen setzen kann“, sagt der Koch und Restaurantbetreiber.

Als das „Coldehörn“ vor zehn Jahren im Scheunenviertel eröffnet worden ist, waren Norbert Stolley und seine Frau Charlotte in der Region keine Unbekannten. Acht Jahre lang hatten sie zuvor in Eichstädt das „Coldehörn“ betrieben, und eigentlich war das Ziel, wegzuziehen – an die See. Stolley hatte bereits ein neues Projekt in Lübeck im Auge. Aber es kam anders. Nachdem er sich die Scheune in Kremmen angesehen hat, war schnell klar, dass daraus wieder ein Restaurant werden würde.

Am 13. April 2007 öffnete das Lokal zum ersten Mal, aber zunächst immer nur sporadisch und probeweise. Zwei Monate danach, am 13. Juni 2007 fand die eigentliche Eröffnungsfeier statt. „Wir sind nach und nach gewachsen“, erzählt Norbert Stolley. Zunächst gab es nur eine kleine Bistrokarte und kleine Tische. Aber mit den Jahren änderten Stolleys ihr Konzept.

Norbert Stolley vor dem Coldehörn, 2016. Quelle: Robert Tiesler

Inzwischen gibt es 40 Plätze in ihrem Restaurant am Scheunenweg. „Wir haben gesagt: Wir wollen nicht so viele Plätze wie möglich, sondern so viele, die wir auch gut bewirtschaften können.“ Immer da hat Norbert Stolley, der seit mehr als 50 Jahren auch als Koch am Herd steht, ein Steak aus argentinischem Rindfleisch. Ansonsten gibt es viele regionale Spezialitäten. An fünf Tagen in der Woche ist das Lokal geöffnet, und an jedem Tag gibt es eine neue Speisekarte, die der Wirt immer wieder neu zusammenstellt. Inzwischen gibt es nachmittags aber auch Kuchen aus Teltow sowie Eis aus Neuruppin – aus dem dort sehr beliebten „Il Gelato“.

Die Stolleys haben eine Angestellte, die sie auch schon seit gut 20 Jahren begleitet, außerdem eine Aushilfskraft. Wenn Stolley aber krank ist, dann muss er schließen. „Ich hatte kürzlich eine Grippe, da hatten wir zehn Tage zu.“

Norbert und Charlotte Stolley arbeiten nicht nur im Scheunenviertel, sie wohnen auch dort. „Das Leben hier ist schon etwas Besonderes“, erzählt der 65-Jährige. Es gebe viel zu sehen. „Drüben brüten Tauben, und bei uns im Efeu sind Spatzen drin. Das ist toll, wenn man das alles beobachten kann.“

Am Freitag aber wird im „Coldehörn“ erst mal gefeiert, und darauf freuen sich Stolleys schon.

Von Robert Tiesler

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