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Das Ende der Stolperfallen

Jubel in der Bieselheide Das Ende der Stolperfallen

Die Gemeinde Glienicke investierte 74 000 Euro in einen neuen Gehweg in der Bieselheide und schenkte ihn mit der Eröffnung der Nachbargemeinde. Alle Nutznießer begrüßen das lange ersehnte Projekt – darunter Mitarbeiter der Nordbahn GmbH sowie Vereinssportler vom SV Glienicke 1949.

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Rollstuhlfahrerin Claudia Krusen gab den neuen Weg am Dienstag frei.

Quelle: Foto: Helge Treichel

Schönfließ/Glienicke. „Wir freuen uns total“, sagt Heidemarie, die nur beim Vornamen genannt werden möchte. Die Mitarbeiterin der Schönfließer Nordbahn GmbH aus Hennigsdorf berichtet von den Stolperfallen, die bisher auf dem Weg zur Bushaltestelle lagen. „Jetzt ist es gut zu laufen und gut vor allem für die Rollis“, sagt sie mit Blick auf Claudia Krusen, ebenfalls aus Hennigsdorf. Als Rollstuhlfahrerin gab sie den neuen Gehweg an der Glienicker Chaussee frei.

Rund 74 000 Euro hat die Gemeinde Glienicke in den 235 Meter langen und gut zwei Meter breiten Geh- und Radweg investiert. Der verbindet nun die Bushaltestelle der Buslinie 809 mit der Nordbahn GmbH. Es handelt sich damit um den zweiten Bauabschnitt und einen Lückenschluss zur Erschließung des Sportplatzes , machte Glienickes Bürgermeister Hans G. Oberlack (FDP) beim Ortstermin deutlich. Der erste Bauabschnitt hatte bereits die Bushaltestelle mit dem Sportplatz Bieselheide verbunden, den Glienicke bereits 2010 auf Schönfließer Gebiet eröffnet hatte. Die Gemeinde erfülle somit die vertraglichen Vereinbarungen mit der Nachbarkommune. Er sei froh, dass der Weg zum Training speziell die Nachwuchsfußballer und jungen Leichtathleten nun sicherer geworden sei, sagte Oberlack. „Wir haben unsere Pflichten damit erfüllt.“

Das Wohngebiet Bieselheide aufgewertet

Er freue sich im Gegenzug, den Weg für die Gemeinde Mühlenbecker Land übernehmen zu dürfen, sagte Bürgermeister Filippo Smaldino-Stattaus (SPD). Das Wohngebiet Bieselheide werde dadurch „als Lebensquartier aufgewertet“. Der Weg zum Bus werde sicherer. Beide Bürgermeister lobten die gutnachbarschaftliche Zusammenarbeit. „Das ist unsere Stärke. Und die bauen wir weiter aus“, sagte Oberlack. Das heiße aber nicht, dass beide Orte dafür fusionieren müssen, ergänzte sein Mühlenbecker Amtskollege.

Die Vereinsmitglieder und die Eltern freue es, dass der Weg nun gebaut ist, sagte Sabine Krüger, Vorsitzende des SV Glienicke mit derzeit knapp 200 Nachwuchsfußballern. Es habe lange gedauert und einer Erinnerung bedurft, „aber jetzt bin ich begeistert und froh“, so die Vereinschefin.

Von Helge Treichel

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