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Oberhavel Das Gemeinschaftshaus macht was her
Lokales Oberhavel Das Gemeinschaftshaus macht was her
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20:28 09.08.2016
Die Pflasterer arbeiten sich gerade an den Gehwegen vor den Eingängen entlang. Drinnen kann der Innenausbau losgehen. Quelle: Fotos: Andrea Kathert
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Germendorf

Das Gebäude des Jugendklubs in der Bahnhofsstraße ist nicht gerade etwas zeitgemäßes für junge Leute. Immerhin ist der alte, graue Kratzputz mit gelber Farbe mal überstrichen worden.

Der Jugendklub in der Bahnhofstraße. Quelle: Roeske

Auch das Notquartier der Feuerwehrleute in der alten Kita ist nicht das Gelbe vom Ei. Doch nicht mehr lange, schon im Oktober, werden die Germendorfer einen Quantensprung erleben. Auf dem Dorfanger laufen die letzten Arbeiten am neuen Gemeinschaftshaus, wo Kinder, Jugendliche und Feuerwehrleute bald Tür an Tür leben.

Der neue Jugendklub befindet sich im Giebel des Gebäudetraktes, der zur Sporthalle zeigt. Der helle Raum mit den Fenstern bis zum Boden misst alleine etwa 50 Quadratmeter. Hinzu kommen ein Büro und ein kleiner Abstellraum. Vor dem Klub liegt eine Terrasse, dahinter werden noch Stellplätze angelegt.

Heidrun Gassan steht im künftigen Jugendklub. Quelle: Kathert

Die Sanitäranlagen, die die beiden Gebäudeteile verbindet, werden sowohl von den Jugendlichen als auch den Feuerwehrleuten genutzt. Im Trakt der Feuerwehr macht besonders die Fahrzeughalle etwas her. Die großen Holzverbinder an der Decke wurden extra sichtbar gelassen. Über drei Stellplätze verfügt die Halle. Zwei Fahrzeuge haben die Germendorfer selbst. Ein drittes wird wohl noch für den Katastrophenschutz vom Landkreis hinzukommen. Mit ihrer neuen Wache bekommen die Feuerwehrleute endlich ordentliche Umkleidemöglichkeiten und Duschen. Bisher mussten sie gerade in diesen Punkten immer große Abstriche machen. Und endlich steht ihnen ein großzügiger Schulungsraum mit Trennwand zur Verfügung. Natürlich wurde bei den Planungen auch daran gedacht, dass es bei der Feuerwehr immer mal was zu feiern gibt.

Die Holzbinder in der Fahrzeughalle wurden extra nicht verkleidet. Baustadtrat Frank Oltersdorf führt durch das Haus. Quelle: Kathert

Vor dem Schulungsraum liegt auch noch eine Terrasse. Die Handwerker können beim Innenausbau jetzt in die Vollen gehen. Mitte September sollen die Feuerwehrleute einziehen können, wie von Heidrun Gassan, der Amtsleiterin für Gebäudewirtschaft zu erfahren ist. Im Oktober ist das Gemeinschaftshaus komplett fertig. Im Moment wird an den Außenanlegen mächtig gearbeitet. Die Pflasterer legen die Gehwege vor den Zugängen an.

Baustadtrat Frank Oltersdorf findet, dass sich in Germendorf in den letzten Jahren vieles getan hat. Der neue Hort für 2,7 Millionen Euro, die Sporthalle für zwei Millionen, 3,5 Millionen Euro stecken im Gemeinschaftshaus und die neue Kita wird auch noch mal drei Millionen kosten. Hinzu kommen Abrisskosten. Grob über den Daumen gepeilt „haben wir dann etwa 12 Millionen Euro in den letzten Jahren in Germendorf investiert“, sagt der Baustadtrat.

Ein Haus für die Germendorfer

Das Gesamtbudget für den Neubau des Gemeinschaftshauses beläuft sich inzwischen auf 2 646 700 Euro. Das sind etwa 500 000 Euro mehr als ursprünglich geplant.

Allein für die archäologischen Arbeiten müssen knapp 300 000 Euro mehr aufgewendet werden.

Baubeginn war am 27. Juli 2015. Unter anderem wegen der archäologischen Funde gab es Verzögerungen beim Bauablauf.

Der neueste Terminplan sieht den Umzug der Feuerwehr für Mitte September vor. Im Oktober soll der Bau komplett bezugsfertig sein.

Von Andrea Kathert

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