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Das Gymnasium ist jetzt komplett

Glienicke Das Gymnasium ist jetzt komplett

Der Schlüssel für die neu errichtete Sporthalle am Neuen Gymnasium Glienicke wird am kommenden Sonnabend an die künftigen Nutzer übergeben. Die Gemeindeverwaltung lädt die Öffentlichkeit zwischen 11 und 13 Uhr dazu ein, das Gebäude mit Mensa und Mediathek zu besichtigen.

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Das neue Gebäude präsentiert sich ebenso modern wie das Schulgebäude.

Quelle: Enrico Kugler

Glienicke. Die ersten Unterrichtsstunden wurden bereits abgehalten, die Sportvereine sind schon „drin“ – und auch die Mitglieder des Schulfördervereins „ProGym“ haben sich gleich in ihrer ersten Sitzung nach den Ferien dort umgesehen: Pünktlich zum Monatsbeginn war die Sporthalle am Neuen Gymnasiums Glienicke betriebsbereit. Mit Inhalten und Leben gefüllt werden müssen dagegen noch die ebenfalls fertiggestellten Räume für die Mensa und die Mediathek. Sie hoffe jedoch, dass die Räume in den nächsten vier Wochen mit den noch fehlenden Möbeln eingerichtet werden können, sagt Fördervereinsvorsitzende Dagmar Crasemann. Sie gibt Architekt, Investor und Baufirma sehr gute Noten: „Das sieht hervorragend aus.“

Blick in die  neue Sporthalle

Blick in die neue Sporthalle.

Quelle: Privat

Die offizielle Eröffnungsfeier mit Schlüsselübergabe veranstaltet die Gemeindeverwaltung am kommenden Sonnabend, 17. September. Beginn ist um 10 Uhr. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, das neue Objekt zu besichtigen. Alle interessierten Einwohner sind zwischen 11 und 13 Uhr zu einem „Tag der offenen Sporthalle“ eingeladen. An Informationsständen informieren Mitglieder der Sportvereine SV Glienicke, BSC Fortuna Glienicke und die StarWings Glienicke zudem über ihre jeweiligen Angebote.

Blick aus dem neuen Gebäude auf das bestehende Schulhaus

Blick aus dem neuen Gebäude auf das bestehende Schulhaus.

Quelle: Privat

Die Sportler, Schüler, Lehrer und nicht zuletzt die Kommunalpolitiker hatten die Sporthalle jahrelang herbeigesehnt. Außergewöhnlich: Am Ende wurde das Projekt mit seinem Gesamtinvestitionsvolumen von 4,3 Millionen Euro privat finanziert. Voraussetzung dafür war ein Erbbaurechtsvertrag zwischen dem freien Schulträger ASG und der Rostocker Enex Finanzpartner und Beteiligungsgesellschaft, die das Projekt mit Hilfe des Generalauftragnehmers Goldbeck realisiert hat. Mit der Fertigstellung wird das Gesamtobjekt jedoch zur Nutzung an die Gemeinde übergeben. Grundlage dafür wiederum ist ein Mietvertrag mit einer Laufzeit von 25 Jahren. Die monatliche Miete: 21 000 Euro. Anteilig sind die erforderlichen Hallenzeiten an den freien Schulträger untervermietet. Für die Mediathek mit Bibliothek und Computerkabinett sowie für die Schulmensa besteht ein direktes Mietverhältnis zwischen Enex und ASG.

Modern und gediegen

Modern und gediegen: die Duschen.

Quelle: Privat

Die Vorfreude war groß. Immerhin vier Jahrgänge von Schülern, die auf diese neue Sporthalle gehofft hatten, haben die Schule bereits wieder verlassen. Die Schüler mussten bislang im Bus nach Lehnitz und zuletzt nach Eichstädt zum Sportunterricht fahren – einfache Strecke 30 bis 40 Minuten. „Künftig können wir vom Schulhaus in anderthalb Minuten direkt in die Umkleidekabinen gehen“, sagt Sportkoordinator Michael Wilke.

Der Notausgang von Mediathek und Mensa

Der Notausgang von Mediathek und Mensa.

Quelle: Privat

Im Ort gab es bislang nur die neue und die alte Sporthalle an der Grundschule. Eine Untersuchung ergab jedoch einen deutlich höheren Bedarf an Hallenzeiten. Aus diesem Grund brachten Verwaltung und Gemeindevertretung bereits im Mai 2011 das Projekt für einen weitere Sporthalle auf den Weg. Die ursprüngliche Idee, dass die Gemeinde die Halle nach Ablauf des Mietvertrages vom Investor erwirbt, ist inzwischen verworfen worden.

Geschichte einer Schule

In den Jahren 2005 bis 2007 setzt sich die Elterninitiative „ProGym“ für ein örtliches Gymnasialangebot ein.

2007 nimmt daraufhin das neue Gymnasium Glienicke seinen Betrieb auf. Schulträger ist die Anerkannte Schulgesellschaft mbH (ASG). Zunächst wird im ehemaligen Gesamtschulgebäude unterrichtet, ein weiteres Jahr in provisorischen Räumen.

Das für rund vier Millionen Euro neu errichtete Schulgebäude an der Schönfließer Straße wird im August 2010 in Betrieb genommen.

Im Jahr 2011 erhält das Neue Gymnasium Glienicke den Status einer staatlich anerkannten Ersatzschule und ist fortan im Schulentwicklungsplan des Landkreises berücksichtigt.

Von Helge Treichel

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