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Oberhavel Das Ja-Wort vor einem Jahr
Lokales Oberhavel Das Ja-Wort vor einem Jahr
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00:33 27.02.2018
Ein rührender Moment: Martin Degen stellt seiner Doren einen Heiratsantrag. Quelle: Robert Roeske
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Germendorf

Es war wohl der ergreifendste Moment, der sich bisher auf einer Jahreshauptversammlung der Germendorfer Feuerwehr abspielte. Vor versammelter Mannschaft hatte Martin Degen seiner langjährigen Partnerin Doren Ehrlich einen Heiratsantrag gemacht. Das ist genau ein Jahr her. Die damals 26-Jährige hatte unter Tränen ihr Ja-Wort rausgebracht. Sie war völlig überrascht von dem Antrag. Seit neun Jahren waren die beiden Germendorfer zu diesem Zeitpunkt ein Paar.

Dass der jetzt 29-Jährige vor einem Jahr die Frage der Fragen stellen wollte, war ein gut behütetes Geheimnis. Nur die Brauteltern, die beste Freundin und Löschzugführer Cornel Gratz wussten bescheid.

Damals stand Doren Ehrlich kurz vor der Geburt ihrer Tochter. Und seit dem 29. März 2017 ist die kleine Familie komplett. Evi, Barbara, Liesbeth Degen heißt die Kleine. Die beiden letzten Vornamen stammen von der Oma und der Uroma des Babys.

Für Martin Degen war die Geburt seiner Tochter ein ganz emotionaler Moment. „Uns standen beiden die Tränen in den Augen.“ Vier Tage vor dem eigentlichen Termin kam Evi im Krankenhaus in Bernau zur Welt. Diese Stunden wird Martin Degen nicht vergessen.

Beim Papa schlummert es sich besonders schön. Quelle: Privat

Als die Wehen mitten in der Nacht einsetzten, fuhren die beiden gleich los. Doch der Nachwuchs ließ sich noch Zeit. Der Germendorfer wurde noch mal nach Hause geschickt. „Als ich am nächsten Morgen wieder hingefahren bin, hab ich einen Riesenschreck bekommen“, erzählt Martin Degen. Der Kreißsaal war leer. Doch der Germendorfer Feuerwehrmann hatte nichts verpasst. „Sie war nur auf Toilette.“ Martin Degen war im Kreißsaal die ganze Zeit an der Seite seiner Doren, konnte immer ihre Hand drücken. Die Geburt war ziemlich anstrengend für die junge Frau. Statt der prophezeiten 3,5 Kilo brachte die Kleine 4,5 Kilo auf die Waage. „Ein echter Wonneproppen“, lacht Degen. Die Kleine kam ohne Kaiserschnitt zur Welt. „Doren war ganz schön erschöpft“, erinnert sich der junge Vater. Aber alles ist bestens gelaufen, alle waren wohl auf und überglücklich.

Inzwischen kann Evi schon allein stehen und beginnt sogar schon zu laufen. Das Kurioseste aber ist: „Mit drei Monaten konnte sie schon pfeifen.“ Kaum zu glauben, auch für den Papa. „Ich hab das, glaube ich, erst in der Grundschule gelernt.“

Das Einzige, was die Drei noch vor sich haben, ist die Hochzeit. „Die haben wir doch noch nach hinten verschoben.“ Erst möchte Doren ihre Elternzeit nutzen und dann noch ihr Studium beenden. So wie es jetzt aussieht, wird die Hochzeit im Sommer nächsten Jahres gefeiert. „Bis dahin trägt Doren ihren Verlobungsring voller Stolz weiter.“

Von Andrea Kathert

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