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Oberhavel Das Revier ist wieder komplett
Lokales Oberhavel Das Revier ist wieder komplett
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08:32 03.02.2018
Vorstellung der Revierpolizistin (v.l.): Revierleiter Armin Markau, Kathrin Lüders, Amtsdirektor Frank Stege, Thomas Schröder. Quelle: Foto: M. Burghardt
Gransee

Nun ist die Ordnung wieder hergestellt, zumindest aus Sicht von Armin Markau, dem Leiter des Polizeireviers Gransee. Alle zehn Stellen sind wieder besetzt. Kathrin Lüders hat am 1. Januar die Funktion einer Revierpolizistin in Gransee übernommen. Sie ist für den ländlichen Bereich, inklusive Schloss Meseberg, zuständig.

Revier wieder voll besetzt

Drei Monate lang war diese Stelle unbesetzt. Ihr Vorgänger Lothar Meinke hatte sich im Herbst vergangenen Jahres in den Ruhestand verabschiedet. Als direkter Ansprechpartner für die Bürger leisten Revierpolizisten eine unverzichtbare Arbeit. Deshalb ist Armin Markau froh, dass eine Nachfolgerin gefunden wurde und auch darüber, dass in der Politik Einigkeit herrscht, weder bei der Revierpolizei noch beim Wach- und Wechseldienst an Personal zu sparen. Und er ist sich sicher, dass Kathrin Lüders die Richtige für diesen Job ist.

Vorher im Wach- und Wechseldienst tätig

Die 39-Jährige stammt aus Neuruppin, lebt seit zehn Jahren mit ihrem Partner in Lindow und hat zwei Kinder im Alter von acht und elf Jahren. Bis zu deren Berufswahl dauert es also noch, aber sie selbst war 15 Jahre alt, als sie bei einer Berufsberatung in der Schule von den Möglichkeiten bei der Polizei erfuhr und sich eifrig auf die Aufnahmeprüfung vorbereitete. 1994 begann ihre Ausbildung, anschließend arbeitete Kathrin Lüders im Wach- und Wechseldienst. Ganz fremd sind ihr die Aufgaben eines Revierpolizisten nicht, seit 2013 half sie immer wieder aus, wenn Not am Mann war.

Antrittsbesuche in den Ortsteilen den der Stadt Gransee und in Schönermark, Sonnenberg, Großwoltersdorf und Stechlin gehören zunächst zum Pflichtprogramm der Polizeiobermeisterin. Bei Bürgermeistern und Ortsvorstehern, in Kindergärten und Schulen stellt sie sich derzeit vor. Bis jetzt sei sie gut aufgenommen worden, sagt sie. Wie ihr Kollege Thomas Schröder, der in Gransee als Revierpolizist unterwegs ist, sieht sie sich als Partner der Bürger und als deren Bindeglied zur Polizei. „Der Kontakt zu Menschen liegt mir mehr, als am Schreibtisch zu sitzen“, sagt Kathrin Lüders. Die Grundschüler in Menz kennen sie schon: Dort hat die Revierpolizistin in dieser Woche angesichts der Wetterlage vorbeugend erklärt, wann man aufs Eis darf und was die Kinder dabei beachten sollen.

Vertrauen aufbauen, das wird die größte Herausforderung in den nächsten Monaten sein. „Wenn schon die Kinder lernen, dass der Polizist gleichermaßen Partner, Respekts- und Vertrauensperson ist, ist das die beste Prävention“, so die Erfahrung von Thomas Schröder.

„Wir wollen das Beste für den Bürger“

Amtsdirektor Frank Stege gab Kathrin Lüders die Gewissheit mit auf den Weg, dass Verwaltung und Polizei eng und auf Augenhöhe zusammenarbeiten. „Wir wollen das Beste für den Bürger“, sagte er. Der enge Kontakt zwischen Ordnungsamt und Ordnungshütern soll sowohl im Alltag als auch bei besonderen Anlässen – bei Dorf- und Stadtfesten ebenso wie bei Staatsbesuchen auf Schloss Meseberg – weiterhin gepflegt werden. Dass es gut funktioniert, bestätigt Armin Markau: „Wir leben hier in der sichersten Region Brandenburgs.“

Von Martina Burghardt

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