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Das Schokoladen-Tabu

Oranienburg Das Schokoladen-Tabu

So ein kleiner Mundraub ab und zu in der Redaktion, das ist normal. Jeder weiß, wo der andere für den Zucker-Notfall ein Bonbon liegen hat. Jetzt ist wohl in einem Unternehmen ein Mitarbeiter entlassen worden, weil er Schokolade fremdgefuttert hat.

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MAZ-Redakteurin Heike Bergt

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. Habe ich doch gelesen, dass in Heidelberg jemand die Kündigung bekam, weil er sich am Arbeitsplatz eine fremde Tafel Schokolade einverleibt hat. Die Strafe: Rausschmiss und Anklage. Oh Gott. Ich glaube, die Redaktionsstube wird bald verwaist sein. Alle vom Fleck weg verhaftet, verurteilt, im Knast. Denn so eine Art Mundraub ist hier immer wieder an der Tagesordnung. Und alle machen mit. Und finden es auch gar nicht schlimm.

Vor allem sonntags oder abends, wenn es einfach nicht vorangehen will, da wird schon mal Kaffeesahne des Kollegen aus dem Kühlschrank geplündert oder die Bonbonvorräte aus der untersten Schreibtischschublade. Man kennt ja die Süßmäuler, die immer was auf Lager haben. Und revanchiert sich auch gern wieder. Letztens gab es eine Geburtstagsrunde-Pfannkuchen-Lage in der Küche. Ratzfatz alles verdampft. Eine Kollegin wollte sich einen für den Nachmittag retten und stellte ihn beiseite. Pustekuchen. Verschwunden. Ich rechne jetzt doch bald mit der ersten Anklage.

Von Heike Bergt

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