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Das Wasser wird nicht knapp

Besuch im Grüneberger Wasserwerk Das Wasser wird nicht knapp

Die Hitze macht den Mitarbeitern des Kommunalen Ver- und Entsorgungsbetriebes Löwenberger Land keine Sorgen. Auch wenn die hohen Temperaturen anhalten, werden die Haushalte weiter mit Wasser versorgt.

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Der Technische Vorarbeiter Mathias Frohmüller im Grüneberger Wasserwerk.

Quelle: Stefan Blumberg

Grüneberg. „Ja, Unterschiede sind schon zu sehen. Aber das ist alles nicht so dramatisch“, sagt Mathias Frohmüller über den aktuellen Wasserverbrauch in der Gemeinde Löwenberger Land. Die Hitze dieses Sommers – allein in dieser Woche liegen die Temperaturen täglich über 30 Grad – bringt den Technischen Vorarbeiter des Kommunalen Ver- und Entsorgungsbetriebes  der Gemeinde Löwenberger Land nicht in Schwulitäten. Wasserknappheit gibt es nicht. Dabei wird mehr geduscht, mehr gesprengt, mehr getrunken.

Der durchschnittliche Verbrauch sei natürlich jetzt höher als zu anderen Jahreszeiten. So seien in dem Grüneberger Wasserwerk beispielsweise am 8. März dieses Jahres durchschnittlich 48 Kubikmeter in der Stunde verbraucht worden. Am vergangenen Sonntag lag der Wert bei 72 Kubikmeter. Das entspricht einem Gesamttagesverbrauch von 579 Kubikmetern im März zu 861 Kubikmetern Anfang August. „Viele Einwohner haben einen Gartenwasserzähler. Wenn sie zu Hause sprengen, macht sich das schon bemerkbar.“ Den höchsten Verbrauch aber gibt es – unabhängig vom Wetter – morgens. Dann, wenn sich alle für den Tag fertig machen und duschen gehen. Danach wird der Verbrauch heruntergefahren, mittags wieder  etwas hoch, danach wegen der Mittagspause wieder runter, ehe  er  zum  Ende des Tages – nach Feierbend – wieder zunimmt.

An die Kapazitätsgrenzen stoßen die Grüneberger Wasserlieferanten nicht. Sie speisen Wasser aus fünf Brunnen. Zusätzliche Vorratsbehälter – mit denen andernorts gearbeitet wird – gibt es in Grüneberg nicht. „Die brauchen wir nicht, außerdem verursachen sie Kosten“, so der Technische Vorarbeiter. Ob morgens oder zu anderen Spitzenzeiten – „der Druck reicht aus“, sagt Bürgermeister Bernd-Christian Schneck. Der Druck werde geregelt, so Mathias Frohmüller. „Und wenn mehr benötigt wird, wird automatisch eine Pumpe dazugeschaltet.“ Der einzige Ort, in dem sich in Spitzenzeiten eventuell ein leichter Druckabfall bemerkbar machen könnte, ist Liebenberg.

Neben Liebenberg und Grüneberg werden Teschendorf, Falkenthal, Neuendorf und Nassenheide vom Grüneberger Wasserwerk beliefert. Von dort aus werden 4700 Einwohner versorgt, das ist etwa der Hälfte des Löwenberger Landes. Die anderen Ortsteile erhalten ihr Wasser von den Werken in Löwenberg-Linde und Gutengermendorf. Letztere sind mitein-ander verbunden. Sollte es bei einem Wasserwerk Probleme geben, ist das andere in der Lage, dies Manko auszugleichen. Bernd-Christian Schneck: „Ziel sollte es sein, künftig alle drei Wasserwerke zu vernetzen.“

Mathias Frohmüller kann sich keinerlei Szenario vorstellen, bei dem es mal zur Wasserknappheit in den  Haushalten  kommen könnte. „Die Leute sprengen ja jetzt schon sehr viel. Mehr wird es auch nicht werden.“ Zurzeit verlassen täglich etwa 800 bis 900 Kubikmeter Wasser das Grüneberger Werk. „Das ist für diese Zeit ein ganz normaler Wert.“

Von Stefan Blumberg

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