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Das Zehn-Millionen-Projekt

Oranienburg Das Zehn-Millionen-Projekt

An der Straße der Einheit baut die Oranienburger Wohnungsbaugenossenschaft (OWG) drei Häuser mit insgesamt 55 Wohnungen. Ab August 2018 soll Einzug sein. Bewerber gibt es schon. Wer hier wohnen will, muss Genossenschafter sein.

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Blick aus luftiger Höhe auf die Großbaustelle an der Straße der Einheit/ Ecke Eberswalder Straße.

Quelle: OWG

Oranienburg. Ob auf der Terrasse im Erdgeschoss, auf dem Balkon darüber oder auf der Dachterrasse – die künftigen Mieter der Wohnungen können sich auf ein Plätzchen an der Sonne freuen. Die Wohnungen sind nach Süden ausgerichtet. „Besonders ist auch“, so Lutz Lachmann, dass wir nicht nur acht Wohnungen bauen, in die Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, einziehen können, sondern, dass alle anderen Wohnungen barrierefrei bis in den Keller sind“, so der Genossenschaftsvorstand.

Ende Februar 2017 war Baustart für das Zehn-Millionen-Euro-Bauvorhaben der Oranienburger Wohnungsbaugenossenschaft (OWG) an der Straße der Einheit. Insgesamt 55 Wohnungen entstehen hier in drei Gebäuden, die ein an einer Seite offenes Karree bilden. Es sind vorwiegend kleinere Wohnungen: 2-Raumwohnungen zwischen 62 und 77 Quadratmeter groß und 3- Raumwohnungen mit 70 und 118 Quadratmetern Fläche. „Wir wollen jedem Geldbeutel etwas anbieten“, so Lachmann. Die Gebäude sind zu 75 Prozent unterkellert, die Wohnungen über Fahrstühle zu erreichen, auch die Kelleretagen, wo sich Abstellräume und Fahrradstellplätze befinden. Alle Wohnungen haben eine offene Küchenzeile, sind über den Fußboden beheizt, vor den Fenstern gibt es Rollläden.

„Bis Weihnachten haben die Bauleute alle Hände voll zu tun: „Bis dahin wollen wir alle Fenster drin haben, auf dem dritten Gebäude den Dachstuhl drauf haben“, so Bauleiter Martin Bieder. Auch der Innenausbau hat schon begonnen.

Der derzeit noch matschige Innenhof soll im kommenden Sommer grün sein: Hier werden Fahrradhäuser aufgestellt und für jede Wohnung ein Pkw-Stellplatz eingerichtet. Erschlossen wird das Areal durch eine Anliegerstraße, die von der Waldstraße aus parallel zur vorhanden Bebauung verläuft.

„Wir sind im Zeit- und auch im Kostenrahmen“, so Lachmann. Wie hoch die Miete genau sein wird, „wollen wir erst kurz vor Schluss genau definieren, wenn wir wissen, was es insgesamt kostet. Unser Ziel ist es aber, 13,50 Euro pro Quadratmeter warm nicht zu überschreiten“, so Vorstand Bernd Küken.

Wer hier einziehen möchte, muss Mitglied der Genossenschaft sein. Muss damit Geschäftsanteile in Abhängigkeit von der Wohnungsgröße erwerben: Für ein 2-Raumwohnung 1431,60 Euro, für eine 3-Raumwohnung 1789,50 Euro, hinzu kommt ein „Eintrittsgeld“ von 51,13 Euro. Die Genossenschaft zählt aktuell 3350 Mitglieder in Oranienburg, die durchschnittliche Miete liegt bei fünf Euro pro Quadratmeter.

Derzeit gebe es schon eine Liste von Interessenten für die Wohnungen, aber es sei längst nicht alles vergeben, so Vorstand Lutz Lachmann.

Von Heike Bergt

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