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Das ändert sich im Zielcenter in Hennigsdorf

Geschäfte ziehen auf Übergangs-Flächen Das ändert sich im Zielcenter in Hennigsdorf

Ab Januar beginnt der Umbau des Einkaufszentrums am Hennigsdorfer Bahnhof. Fast alle Geschäfte bleiben – nur ein Geschäft hat sich entschlossen, das Zielcenter zu verlassen. Allerdings werden sich die Kunden auf einige Unannehmlichkeiten einstellen müssen.

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Hell und freundlich soll das Ziel-Center nach dem Umbau wirken.

Hennigsdorf. Ab dem vierten Januar wird das Hennigsdorfer Zielcenter nach fast 20 Jahren komplett umgebaut. In das erste Obergeschoss kommt eine rund 5000 Quadratmeter große Kaufland-Filiale, auch die Ketten Charles Vögele, Deichmann und CleverFit ziehen nach dem Umbau ins Center ( MAZ berichtete). Verlassen wird das Ziel dagegen die Supermarktkette Netto. Die Mitarbeiter werden das Geschäft bis Ende Dezember schließen, räumen und die Mietfläche im Erdgeschoss Mitte Januar zurückgeben. Auf dieser Fläche werden dann während der Sanierung der Mall, die etwa ein halbes Jahr dauert, übergangsweise der DM-Drogeriemarkt, Gorsky Schuh- und Schlüsseldienst sowie die Schnellreinigung Kraft ziehen. Der Zugang erfolgt über einen Erschließungsflur. „Diese drei Läden werden dann von der Rathenaustraße direkt begangen“, erklärte Planerin Maria Koopmann. Die Bäckerei Steinecke wird parallel den Betrieb im Center einstellen und später auf eine neue Fläche zurückziehen. Der Tabakwaren- und Lotto-Shop zieht für eine gewisse Zeit auf die hintere ehemalige Zeitgeist – Fläche und wird dort auch von der Rathenaustraße erschlossen.

Das umgebaute Erdgeschoss

Das umgebaute Erdgeschoss.

Quelle: Planer

Im Laufe des ersten Halbjahres werden auch bauliche Maßnahmen in den Mietbereichen NKD, Radensleben und im Café Madlen erforderlich sein, so dass diese Geschäfte vorübergehen schließen müssen, sagte Maria Koopmann. Mitte 2016 wird die Durchgangsmall vom Postpatz zur Passage wieder eröffnet, die Mieter ziehen auf ihre alten und neuen Flächen . Alle bisherigen Geschäfte – bis auf Netto – bleiben erhalten, einige bekommen größere Flächen und neue Konzepte. So bezieht der DM-Drogeriemarkt nach dem Umbau eine größere Fläche im Erdgeschoss. Allerdings, räumt Planerin Maria Koopmann ein, könnte es beim Rückzug von der provisorischen auf die neue Fläche zu einer längeren Schließzeit bei der Drogeriekette kommen. „Das Beziehen der neuen Fläche wird aufwendig sein, es gibt ein neues Beleuchtungskonzept und eine neue Gestaltung“, so Maria Koopmann. Wie lange DM – immerhin das einzige Drogeriegeschäft in der Stadt – nicht geöffnet ist, könne sie aber noch nicht sagen.

Auch die Tiefgarage ist von der Sanierung betroffen, sie wird erst nach der Wiedereröffnung der Centers im Frühjahr 2017 wieder nutzbar sein. Dann können Kunden auch in den beiden Etagen darüber parken, rund 250 breitere Parkplätze sind geplant.

Von Marco Paetzel

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