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Das goldene Ei von Oranienburg

Ostern im Schlosspark Das goldene Ei von Oranienburg

Mehr als 2000 Besucher zog es Ostersonntag in den Oranienburger Schlosspark. Die Stadt hatte zum österlichen Familienausflug eingeladen. Ein Osterhase verschenkte Süßigkeiten. Kinder hatten Spaß beim Eiertrudeln und beim Bemalen der Eier.

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Die drei Geschwister Mila, Milo und Gwen Kruß aus Berlin Marzahn am goldenen Ei nahe des Schlosspark-Eingangs. Es war ein beliebtes Fotomotiv.

Quelle: Fotos: Helmut Schneider

Oranienburg. Kaum waren die Osterfeuer am Sonnabend in Lehnitz, Germendorf, Friedrichsthal, im Weidengarten und auf dem Gelände der evangelisch-methodistischen Kirche verloschen, trafen sich vornehmlich Familien in Festtagslaune am Sonntagmorgen im Schlosspark. Gleich nach dem Einlass lockte ein überdimensionales goldenes Ei die Besucher zum ersten Fotoshooting.

Die Stadt Oranienburg hatte wieder zum Eierbemalen und Eiertrudeln eingeladen. „Seit 2010 tut sie das und es wird von den Besuchern dankbar angenommen“, schätzt Cordula Bonowski von der TKO (Tourismus und Kultur Oranienburg GmbH) ein. Kurz vor Öffnungsschluss um 16 Uhr waren es 2 100 Besucher. Kinder unter sieben Jahren nicht mitgezählt, war stolz von Cordula Bonowski zu erfahren. Die durften umsonst in den Park. Ansonsten betrug der Eintritt einen moderaten Euro pro Person.

Das Eiertrudeln machte nicht nur den Kindern viel Spaß

Das Eiertrudeln machte nicht nur den Kindern viel Spaß.

Quelle: Helmut Schneider

Die ersten Stiefmütterchen auf den Blumenrabatten zeigten sich im österlichen Sonnenschein noch recht schüchtern. Es überwog durch den bisher kalten Frühling das Grau-Grün des Rasens. Farbig wurde jedoch der Osterspaziergang durch die fröhlich bunt gekleideten Menschen.

Drei Generationenfamilien waren nicht selten unterwegs, die in der Orangerie mit den Kleinen die Eier auspusteten und bemalten. Dass dabei das eine andere zu Rührei wurde, tat dem Arbeitseifer keinen Abbruch.

Spazierte man an der Orangerie in Richtung Kanal vorbei, traf man auf einen Hügel, der intensiv von den Kindern und ihren Begleitern zum Eiertrudeln genutzt wurde. Selbstverständlich waren hier die ovalen „Sportgeräte“ hart gekocht. Übrigens, die Eier wurden – auch die in der Orangerie – von der Stadt gestiftet: 150 rohe, deren Inhalt später zum Waffelbacken genommen wurde, und 250 gekochte. Es herrschte hier reges Treiben, das seinen Höhepunkt durch den Besuch des Osterhasen fand. In einem mannsgroßen weiß-rosa Kostüm war er sofort von den Kids umringt. Er verteilte großzügig Süßigkeiten und war das beliebteste Fotomodell bevor er in seinem Elektromobil verschwand. Eine friedliche, beschauliche Stimmung mit fröhlichem Kinderlachen, lag über dem Park.

Der Osterhase verschenkte Süßigkeiten

Der Osterhase verschenkte Süßigkeiten.

Quelle: Helmut Schneider

Von Helmut Schneider

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