Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Das letzte Gewand in der ersten Ausstellung
Lokales Oberhavel Das letzte Gewand in der ersten Ausstellung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:57 07.01.2013
BERLIN/Glienicke

. Die reichen von Karl Valentins Klassiker „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“ über den Gästebucheintrag „Üben, üben, üben“ bis zur Standardfrage an die Künstlerin: „Kannst du von deiner Kunst leben?“

Zu sehen ist die Installation in der am Sonnabend eröffneten Galerie der Gedok Berlin. Die Künstlerinnenvereinigung hat 53 Jahren nach ihrer Gründung erstmals eigene Galerieräume erhalten. In der ersten Ausstellung „Gesichter der Gedok“ sind Arbeiten von mehr als 60 Frauen zu sehen.

Die Berlinerin Betina Kuntzsch ist eine von ihnen, neben ihrer Videoinstallation zeigt sie den Film „Täglich Kunst“, für den sie Kurzportäts von Künstlerinnen und Kunstförderinnen zusammengestellt hat. Unter den vorgestellten Malerinnen ist Carola Czempik aus Glienicke. Sie zeigt in der ersten Gedok-Ausstellung ihr Bild „Das letzte Gewand“. Es stammt aus einer aktuellen Serien, in denen sich die Künstlerin mit philosophisch-ethischen Fragen des Seins und Sterbens auseinander setzt. Carola Czempik, die nach Jahren in der Brandenburger Gedok in die Berliner wechselte, schätzt an der Organisation vor allem die Möglichkeiten der interdisziplinären Arbeit. „Unkompliziert komme ich hier mit Künstlerinnen zusammen, deren Arbeiten mir nahe stehen und die sich mit meinen ergänzen“, sagt sie. So ist sie durch einige Projekte mit der Videokünstlerin Betina Kuntzsch und mit der Flötistin Sylvia Hinz verbunden.

Das Interdisziplinäre wur- de auch bei der Galerie-Eröffnung am Sonnabend betont. Mit der Komposition „Herbstfrau“ von Mayako Kobe legte sich ein Geflecht von Cellospiel und Soprangesang über die Besucher. Lesungen und Konzerte – sie sollen auch weiterhin die Bilderschau begleiten. Bis zum 10. Februar sind die „Gesichter der Gedok“ zu sehen. Die Gesichter zeigen sich in Stil und Qualität recht unterschiedlich. Eine faszinierende Vielfalt ist zustande gekommen. Sabine Ostermann aus Falkensee blickt in ihrem Bild den Menschen nicht ins Gesicht, sie blickt ihnen hinterher; frontal-freundlich schaut einen dagegen Songwen Sun-von Berg an, zerrissen das Gesicht der Spandauerin Angelika Schneider-von Maydell; schon fast völlig aufgelöst das Antlitz bei Christine Sophie Bloess.

Die Galerie zeigt Kunst von Frauen. Auch für Männer, die bei der Eröffnung in der Unterzahl, aber doch wahrnehmbar waren. (Von Marlies Schnaibel)

Oberhavel Oranienburgerin präsentierte ihre Schule für berittenes Bogenschießen - Ein Treffer, hoch zu Ross

„Mutige nach vorn!“, ermuntert Helma Neye die Anwesenden. Leonie Würger lässt sich nicht lange bitten. Die 17-jährige Hohen Neuendorferin greift zum Bogen.

06.01.2013
Oberhavel FDP Oberhavel erinnert an den in Sachsenhausen von den Nazis ermordeten DDP-Politiker Fritz Elsas - Gedenken an liberalen Widerstandskämpfer

Die FDP in Oberhavel erinnerte gestern in der Gedenkstätte Sachsenhausen an den von den Nationalsozialisten ermordeten liberalen Politiker Fritz Elsas. „Wir möchten ins Gedächtnis rufen, dass auch Mitglieder von Parteien der bürgerlichen Mitte aufgrund ihrer politischen Überzeugungen von den Nazis in Konzentrationslagern inhaftiert und ermordet wurden“, sagte FDP-Kreis-Chef Hans G.

06.01.2013
Oberhavel Ralf Hentrich widmet der Wasserstadt ein Buch mit zwölf Drucken - Fürstenberger Holzschnitte

Handgeschöpftes Himalayapapier am Hommelpoten, Deckel von Zigarrenkisten, Wortspieltitel „FB 96“, ein Buch in richtiger Lage. Diese hingeworfenen Bemerkungen des Grafikers zu seinem neusten Kunstkind setzten Fragezeichen.

06.01.2013