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Das richtige Präsent zum Valentinstag

Oberhavel Das richtige Präsent zum Valentinstag

Für alle, die es fast wieder vergessen hätten: Am Mittwoch ist Valentinstag. Der oder die Angebetete freut sich sicher über eine kleine Aufmerksamkeit, am liebsten natürlich rote Rosen. Oder etwa doch nicht?

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Blumenhändlerin Tran Thi vom Oranienburger Geschäft „Blumenfantasie“ schwört weiterhin auf die klassischen roten Rosen.

Quelle: Josefine Kühnel

Oberhavel. Für den anstehenden Valentinstag am 14. Februar rüsten sich schon jetzt die Blumenläden der Region. Es wird mehr bestellt, dass die Verliebten auch eine große Auswahl haben und jeder das findet, was er am liebsten verschenken möchte. Das Angebot an duftenden Blumen ist riesig, doch in diesem Jahr hat sich der Geschmack der Verliebten verändert.

Lieber Frühlingssträuße als rote Rosen

So kauften die meisten Verliebten in vielen Blumenläden lieber bunte, fröhliche Frühlingssträuße als die klassischen langstieligen Rosen. Etwa im Veltener Geschäft „Mauerblümchen“ oder im Kremmener Blumencafé „Ihre Blümerin“.

Doch so ganz auf den Wink zum Valentinstag wollen viele Kunden auch nicht verzichten, weiß Ramona Maack, die Inhaberin der Hennigsdorfer Blumen-und Kranzbinderei Maack: „Wir bieten viele Sträuße mit kleinen Überraschungen für Verliebte. Das sind dann zum Beispiel Schokoladenherzen, kleine Prosecco-Fläschchen oder Kuscheltiere. Die werden bei uns immer gern gekauft“, sagt sie.

Hier bekommt der Klassiker ein Update

Im Oranienburger „Blumenpavillon Cornelia Leymann“ hingegen punkten noch die klassischen Rosen in allen Farbvariationen. Mit dem Unterschied, dass sie ein Update erfahren haben: „Ein ganz neuer Trend sind stabilisierte Rosen. Die halten drei bis vier Jahre lang. Sie sind sehr beliebt bei Brautsträußen oder eben jetzt zum Valentinstag“, sagt die Inhaberin Cornelia Leymann.

Auch in der Oranienburger „Blumenfantasie“ stehen die Klassiker hoch im Kurs. Das Geschäft ist über und über voll mit langstieligen Rosen in allen Farben. Doch am liebsten werden sie immer noch in der Farbe der Liebe gekauft, weiß auch Mitarbeiterin Tran Thi Thanh „Die roten Rosen werden am häufigsten gekauft. Aber die dunkelroten, das sind die echten Klassiker. Die helleren sind nicht ganz so beliebt.“

Ganzjahresromantiker verschmähen den Valentinstag

Aber längst nicht alle Oberhaveler sind Fans vom Tag der Liebenden. Einige verweigern sich diesem Anlass, weil sie ihn für reinen Kommerz halten. So auch Oliver Buchholz (29) aus Berlin, der in Hohen Neuendorf aufgewachsen ist:

„Dieser Tag ist doch von der Industrie initiiert. Ich brauche keinen solchen Anlass, um meiner Freundin ein Geschenk zu machen. Das mache ich gerne mal, aber nicht unbedingt am 14. Februar.“

Auch andere Ganzjahresromantiker brauchen keinen festen Tag im Kalender, um ihrer großen Liebe ihre Gefühle zu zeigen. So auch Matthias Schuster (62) aus Hohen Neuendorf:

„Früher haben wir das mal so gemacht mit Überraschungen am Valentinstag. Man kann aber das ganze Jahr über Aufmerksamkeiten schenken, ob mit oder ohne dieses Prozedere. Das halten wir nun schon seit ein paar Jahren so. So eine nette Geste ist ganz wichtig in einer Partnerschaft, ebenso gemeinsame Aktivitäten.“

Wo Liebe durch den Magen geht

Dass viele Menschen lieber gemeinsam etwas unternehmen, statt sich Geschenke zu machen, wissen die Restaurants nur zu gut. Aus Erfahrung, dass sich ihre Lokale von allein an diesem besonderen Tag füllen, denken sich viele keine Besonderheiten aus.

Doch es gibt auch Ausnahmen. Etwa das Restaurant „Die Buhne“ in Hennigsdorf. Dort gibt es ein „romantisches Drei-Gänge-Menü zum Verwöhnen“, wie die Inhaberin Steffi Sindermann sagt. Zur Belohnung war das Restaurant prompt ausgebucht. „Der Valentinstag ist immer ein sehr guter Tag für die Gastronomie, da wollen wir unseren treuen Gästen auch etwas Einmaliges bieten“, sagt sie.

So denkt auch Katharina Schubert (36) aus Hohen Neuendorf. Doch um ihre Familie zu verwöhnen, muss sie keinen Tisch im Restaurant reservieren. Sie überrascht ihre liebsten lieber in den vertrauten, eigenen vier Wänden: „Ich denke mir immer etwas Schönes aus. Meistens backe ich einen Kuchen für die Familie. Den essen wir dann alle zusammen, denn wir haben uns alle lieb.“

Von Josefine Kühnel

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