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Oberhavel „Das war kein Ausrutscher“
Lokales Oberhavel „Das war kein Ausrutscher“
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02:17 07.11.2015
Modelhaft: An der Zukunft des Ziegeleiparks wird weiter gebaut. Quelle: Cindy Lüderitz
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Mildenberg

Wenn die Führungsspitze des Ziegeleiparks demnächst vor dem Wirtschaftsausschuss des Kreises Rechenschaft über das Betriebsjahr 2015 und den Einsatz der öffentlichen Gelder ablegt, dann mit guten Zahlen in den Büchern. Mit dem 31. Oktober ging die erfolgreichste Saison seit Bestehen des Museumsparks zu Ende. Erstmals wurde die Marke von 50 000 Besuchern übertroffen. Für Vize-Landrat Egmont Hamelow (CDU) ist das kein Ausrutscher, sondern das Ergebnis einer kontinuierlichen Entwicklung, wie er bei einem Pressegespräch am Mittwoch betonte. 2010 schloss das Museum im Nordkreis noch mit 35 000 Besuchern ab, in diesem Jahr kamen 54 7000.

Die Mehrbesucher sind laut Ziegeleiparkchef Roy Lepschies nicht allein dem Veranstaltungsmarathon dieses Sommers zu verdanken, sondern vor allem dem Museumsbetrieb. Allein 3500 Besucher kamen zu den monatlichen Handwerkertagen. 302 Gruppen besuchten das Museum. Darüber hinaus gab es zwölf Eheschließungen im Ziegeleipark. Heiraten in der Feldbahnschau sei dabei besonders beliebt.

Das Veranstaltungszentrum im historischen Ringofen werde ebenfalls besser angenommen. Mehr als 30 Familien- sowie Betriebsfeiern und Seminare fanden dort statt. Neben dem Eisenbahnbundesamt und Biotechnik-Firmen aus dem Berliner Raum hätten sich auch Bundesinstitute und Unternehmen aus der Region dort eingemietet. Dieses Segment soll weiter ausgebaut werden, kündigte Jürgen Paul von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (Winto) an. Der Landkreis werde weiter in den Erhalt der Substanz und Technik des Museums investieren. Als Betriebsführer schöpft die Winto aus einem Finanzrahmen von 850 000 Euro. Daraus werden die Betriebskosten des Museums sowie die Investitionsmaßnahmen finanziert. Zusätzlich stehen jährlich 150 000 Euro für Instandhaltungsmaßnahmen zur Verfügung. Der Finanzrahmen ist für diese Legislaturperiode fest verankert. Anders als beim öffentlich geförderten Bau des großen Hafens setzt der Kreis bei der Schaffung zusätzlicher Übernachtungskapazitäten auf private Investoren. 40 Betten gibt es auf dem Gelände. „Wir sind gemeinsam mit der Stadt Zehdenick am Ball, was den Bau von Ferienhäusern in der Tonstichlandschaft anbelangt“, so Hamelow. 2016 wird in Mildenberg die Rückkehr des Dampfspektakels gefeiert. Ein Jahr setzte die Traditionsveranstaltung aus, um für das erste Feldbahnfest Platz zu machen. Die neue Veranstaltung erfüllte laut Roy Lepschies die Erwartungen und wird 2017 weitergeführt.

Von Cindy Lüderitz

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