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Oberhavel Debatte um Verkehr in der Altstadt
Lokales Oberhavel Debatte um Verkehr in der Altstadt
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00:16 19.09.2017
So einen „Oldtimerstau“ gab es nur am vergangenen Sonntag im Scheunenviertel. Aber auch sonst rollen viele Autos durch das Areal – der Verkehr muss neu geordnet werden, finden viele Kremmener. Quelle: privat
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Kremmen

Die Kremmener Stadtverordneten stritten am Donnerstagabend über einen Antrag der SPD-Grüne-Fraktion. Danach wird die Stadtverwaltung gebeten, innerhalb der nächsten sechs Monate ein zukunftsträchtiges Verkehrskonzept für die Altstadt und das Scheunenviertel zu erstellen. „Im Ortsbeirat ist das schon jahrelang Thema“, sagte Andreas Kretzschmar (SPD). Es gebe Probleme mit der Parksituation und dem Verkehrsfluss, heißt es in dem Antrag weiter. Man solle nicht mehr nur an einzelnen Punkten herumdoktern, ergänzte Kretzschmar.

„Mir fehlt eindeutig die Zielstellung“, sagte Frank Bommert (CDU). Die Frage sei, was überhaupt erreicht werden solle. „Der Planer muss doch wissen, was ihr wollt.“ Bommert warf der SPD-Grüne-Fraktion vor, einen „Schaufensterantrag“ gestellt zu haben. Norbert Glanzer (CDU) sieht keinen Anlass für den Antrag. Er sagte: „Es ist doch alles in Ordnung.“ Es lägen keine Beschwerden vor. In anderen Gemeinden gäbe es mehr Probleme als in Kremmen. Uwe Fritz (UWG/LGU) merkte an, dass man sich alles wünschen könne, es werde aber oft nicht von den oberen Stellen genehmigt. „Der Ortsbeirat soll eine Zielstellung äußern“, forderte der Sommerfelder Ortsvorsteher Jürgen Kurth (UWG/LGU). „Es müssen Wünsche formuliert werden, dann kann man entsprechende Vorstellungen entwickeln.“ Auch Reiner Tietz (Linke) regte an, zunächst mal die Probleme zu benennen.

Kremmens Ortsvorsteher Eckhard Koop (parteilos) sagte, er verstehe beide Seiten. Er könne die Argumentation von Frank Bommert nachvollziehen, dennoch fand man den SPD-Grüne-Antrag im Ortsbeirat erst mal gut. Andreas Kretzschmar (SPD) verteidigte den Antrag seiner Fraktion. „Uns fehlt eine umfassende Betrachtung aller Probleme“, sagte er. Letztlich zog die SPD-Grüne-Fraktion den Antrag aber doch zurück, um ihn auszuarbeiten.

Neu sind die Verkehrsprobleme insbesondere im Scheunenviertel aber nicht. Vor drei Wochen erst, beim Festival „Feuer und Flamme“, wies Ellen Brunner, die Chefin des Scheunenviertelvereins, auf die zunehmende Verkehrsbelastung hin. Die schmalen Straßen müssten sicherer werden – vielleicht sogar mit einer autofreien Zone.

Von Robert Tiesler

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