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Dem Hort die Krone aufgesetzt

Leegebruch Dem Hort die Krone aufgesetzt

Ein klein wenig unwohl sei ihm auf dem wackeligen, engen Baugerüst schon gewesen, verrät der amtierende Leegebrucher Bürgermeister Martin Rother, als er wieder ebenerdigen Boden unter den Füßen hat. Anlässlich des Richtfestes beim neuen Hortgebäude der Gemeinde durfte er am Freitagmorgen den letzten Nagel in den Dachstuhl des 2,6 Millionen Euro teuren Gebäudes schlagen.

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Richtfest beim Hort in Leegebruch.

Quelle: Ulrike Gawande

Leegebruch. Ein klein wenig unwohl sei ihm auf dem wackeligen, engen Baugerüst schon gewesen, verrät der amtierende Leegebrucher Bürgermeister Martin Rother, als er wieder ebenerdigen Boden unter den Füßen hat. Anlässlich des Richtfestes beim neuen Hortgebäude der Gemeinde durfte er am Freitagmorgen den letzten Nagel in den Dachstuhl des 2,6 Millionen Euro teuren Gebäudes schlagen.

Die Richtkrone wird hochgezogen

Die Richtkrone wird hochgezogen.

Quelle: Ulrike Gawande

Fröhlich brachten die Hortkinder der Pestalozzi-Grundschule den Handwerkern ein Ständchen. „Toll, das Richtfest mit den Kindern zu feiern“, begeistert sich Yvonne Wilde, Vorsitzende vom Sozialausschuss. Denn die Hortkinder werden die zukünftigen Nutzer des zweistöckigen Gebäudes mit Fahrstuhl sein, in dem Hortplätze für 110 Kinder entstehen sollen. „Wir halten keine Sonntagsreden, sondern schaffen für die Kinder Bildungsinfrastruktur“, erklärte Rother in seiner Richtfestrede. Ob man es nun Bildungscampus nenne oder schlicht Hort, sei ihm letztlich egal, so Rother, wichtig sei, dass die Gemeinde den Bau aus eigener Kraft stemme. Ohne dafür einen Kredit aufzunehmen oder an anderer Stelle Gelder zu kürzen, betonte der Kämmerer. „Wir haben mit Weitsicht das Geld angespart.“

Die Hortkinder bringen den Handwerkern ein Ständchen

Die Hortkinder bringen den Handwerkern ein Ständchen.

Quelle: Ulrike Gawande

Lange war über die fehlenden Räumlichkeiten des Hortes, an den zwei Standorten in der Kita Wirbelwind und in der Schule, deren Räume nachmittags vom Hort mitgenutzt werden, diskutiert worden. Als jedoch 2015 die Zahlen der Kitabedarfsplanung vorlagen, machte man Nägel mit Köpfen. 2015 beschloss die Gemeindevertretung einen Neubau des Hortes. Für den musste zu Jahresbeginn der alte, ungenutzte Westflügel der Schule, in dem früher die Schulküche untergebracht war, weichen. In den Sommerferien wurden die Mauern des Gebäudes hochgezogen. „Wir liegen gut in der Zeit, das Wetter ist super, der Bau ist trocken.“ So der Bauzwischenstand von Bauleiter Heiko Otte vom ausführenden Hennigsdorfer Unternehmen MW & Partner Bauingenieure GmbH. „Es entsteht keine Kunst am Bau, sondern eine gute, praktikable Lösung, bei der die Kosten immer im Blick gehalten werden“, lobte Kämmerer Rother. Erst vor drei ­Monaten war die Baugenehmigung erteilt worden. Im kommenden Jahr soll das Gebäude in Betrieb gehen.

Das zukünftige zweistöckige Hortgebäude in Leegebruch

Das zukünftige zweistöckige Hortgebäude in Leegebruch.

Quelle: Ulrike Gawande

Derzeit laufen Beratungen zusammen mit den zwölf Erziehern, wie die Räume genutzt werden sollen. „Wir freuen uns auf mehr Überblick, größere Räume und darauf, endlich zusammenarbeiten zu können“, begeistert sich Marcus Heinrich, einer von zwei männlichen Erziehern im Team, über die fortschreitenden Bauarbeiten. Nach der Fertigstellung des Hortes erfolgt dann die Neugestaltung des Schulhofes, der von Schule und Hort gemeinsam genutzt wird. Auch nach den Kinderwünschen wurde gefragt: Trampolin und Kletterwand stehen ganz oben in der Wunschrangliste.

Von Ulrike Gawande

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