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Demokratie geschnuppert

Glienicke/Nordbahn Demokratie geschnuppert

22 Wahlhelfer unter 18 Jahren waren am Sonntag in Glienicke im Einsatz, um die Briefwahlstimmen für die Bürgermeisterwahl auszuzählen. Für sie war das ein Einblick in Kommunalpolitik.

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Marius Kinzel aus Schönfließ, war am Sonntag als Wahlhelfer in Glienicke tätig. Der 17-Jährige fand die Aufgabe „interessant“.

Quelle: Helge Treichel

Glienicke. Marius Kinzel aus Schönfließ gehört zu den 22 Wahlhelfern unter 18 Jahren, die bei der Bürgermeisterwahlen in Glienicke bei der Auszählung der Briefwahlstimmen mithalfen. Der 17-Jährige besucht den Politik-Leistungskurs des Neuen Gymnasiums Glienicke und stellte seine Freizeit „aus Interesse“ zur Verfügung, sagt er.

Durch seinen Lehrer sei er auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht worden, dass auch Jungwähler im Alter ab 16 Jahren an der Auszählung teilnehmen können. Mit einem etwa einstündigen Seminar, das von Wahlleiterin Susanne Pankow und ihrem Stellvertreter Hannes Landsberg geleitet wurde, habe sich die Schülergruppen auf den ehrenamtlichen Einsatz vorbereitet. „Ich habe so etwas noch nie gemacht“, sagt Marius Kinzel. „Wir haben im Politik-Unterricht viel über Wahlen gesprochen. Deshalb hat mich das interessiert. Das ist ja Freizeit.“

Sogar aus Hohen Neuendorf habe sich ein Jugendlicher freiwillig als Wahlhelfer gemeldet, berichtet Susanne Pankow. Allerdings seien maximal neun Wahlhelfer pro Wahllokal gesetzlich zulässig. Um trotzdem alle 22 Jugendlichen in die Aufgaben dieses Wahlsonntags einbeziehen zu können, seien die beiden Briefwahllokale für die Bürgermeisterwahl noch einmal geteilt worden, sagt Susanne Pankow. „Freiwillige wieder wegzuschicken, kam für uns nicht in Frage“, sagt sie. Aus diesem Grund erhielten die Wahllokale außer ihrer Nummer noch die Zusätze a und b. Gerechtfertigt wurde diese Entscheidung zusätzlich durch den hohen Anteil der Briefwähler, der mit knapp 2400 fast einem Viertel aller Wahlberechtigten entsprach. Deren Gesamtzahl in Glienicke: 10 180.

Selbst wählen durfte Marius am Sonntag übrigens noch nicht, da es in seiner Heimatgemeinde Mühlenbecker Land diesmal keine Bürgermeisterwahl gab.

Von Helge Treichel

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