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Denkwürdige Wahl: abgewählt und im Amt

Kuriose Sitzung in Kremmen Denkwürdige Wahl: abgewählt und im Amt

Diese Geschichte ist zu gut, um sie sich auszudenken: Im Landkreis Oberhavel ist ein Stadtverordneter zunächst als Vorsitzender abgewählt worden. Am Ende des Abends war er trotzdem wieder im Amt. Schuld daran war aber nicht eine klassische Wahl, sondern etwas anderes, das nur in seltenen Fällen vorkommt.

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Quelle: dpa-Zentralbild

Kremmen. Denkwürdiger Abend in Kremmen: Bei einer Sondersitzung des Stadtparlaments wurde Stadtverordnetenvorsteher Detlef Reckin (SPD) am Mittwochabend zunächst abgewählt und dann doch wiedergewählt.

Detlef Reckin

Detlef Reckin

Quelle: Robert Tiesler

Zunächst stimmten elf Stadtverordnete für die Abwahl, sechs dagegen. Die SPD schlug dann für die Neuwahl erneut Reckin vor, der neun Stimmen erhielt, Stefanie Gebauer von der CDU bekam sieben Stimmen, bei zwei Enthaltungen. Da diese Stimmenmehrheit nicht ausreichte, wurde ein zweiter Wahlgang anberaumt, bei dem ein Patt entstand. Reckin und Gebauer bekamen jeweils neun Stimmen. Das Losverfahren (Münzwurf) gewann schließlich Reckin.

Der Abwahlantrag war von der CDU-Fraktion gekommen. Deren Vorsitzender Frank Bommert hatte Detlef Reckin vorgeworfen, Absprachen nicht eingehalten zu haben. Konkret ging es um die Verteilung der Chefposten im Stadtparlament und im Krem­mener Ortsbeirat.

Von Robert Tiesler

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