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Der Briesekrug bleibt ein Imbiss

Birkenwerder Der Briesekrug bleibt ein Imbiss

Der alte „Briesekrug“ soll nicht als Restaurant reaktiviert werden. Das sagte Eigentümer Henrik Lehmann. Nach 15 Jahren Leerstand sei fraglich, ob eine Sanierung des Bestandsgebäudes überhaupt noch lohne. Er konzentriere seine geschäftlichen Aktivitäten im Birkenwerderaner Ortsteil Briese deshalb ausschließlich auf den gleichnamigen Waldimbiss direkt gegenüber.

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Gegenüber vom legendären „Briesekrug“ hat sich der Waldimbiss etabliert.

Quelle: Helge Treichel

Briese. Bereits 2001 hatte der ursprüngliche Briesekrug seine Pforten geschlossen. Doch der gute Name des Traditionsrestaurants hallt auch 15 Jahre später nach. Immer wieder werde er gefragt, was eigentlich aus dem Stammhaus wird, sagt Eigentümer Henrik Lehmann. Doch das Restaurant soll nicht reaktiviert werden. Auch eine Alternativlösung gebe es nicht. 15 Jahre Leerstand hätten dem Gebäude arg zugesetzt. „Es ist fraglich, ob sich eine Sanierung noch lohnt“, sagt Lehmann. Die Leitungen seien alt, die Bausubstanz eher Stückwerk. Wenn jedoch jemand eine zündende Idee hat, könne er sich gern an ihn wenden, so der Inhaber.

Gute Nachrichen hatte er trotzdem zu verkünden: Der Ex-Koch des Briesekrugs, Ralf Potgorski, hat wieder in Briese angeheuert. Vielen besser bekannt als „Elchi“, werde er ab der kommenden Saison den Waldimbiss „Briesekrug“ managen. Neben Wurst und Pommes werde es dann als Tagesangebot auch seine legendäre Gulaschsuppe oder einen Eintopf geben.

Waldimbiss und Biergarten

Waldimbiss und Biergarten: der neue „Briesekrug“.

Quelle: Helge Treichel

Ansonsten seien für den Waldimbiss moderne Toiletten installiert und der Abwasseranschluss gelegt worden, so Henrik Lehmann, der auch das Restaurant Boddensee betreibt. Im Frühjahr würden noch die Holzbänke neu gestrichen und Kleinigkeiten in Ordnung gebracht. Dann sei der Imbiss hervorragend gewappnet, um zwischen Ostern und Reformationstag die Ausflügler unter freiem Himmel zu versorgen. Es sei ohnehin nicht zu erwarten, dass sich die Leute drinnen hinsetzen, schätzt der Inhaber. „Wer ins Briesethal geht oder radelt, der will auch draußen im Wald speisen.“ Da kein direkter Bahnanschluss besteht, habe ein Restaurant an dieser Stelle in der heutigen Zeit kaum eine Chance. In der DDR-Mangelwirtschaft sei das noch anders gewesen, auch vor dem II. Weltkrieg. Da habe es dank der Berliner Ausflügler allein in Briese sieben Restaurants gegeben, in Birkenwerder sogar 40.

Von Helge Treichel

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