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Der Jugendclub Corn ist wieder am Netz

Birkenwerder Der Jugendclub Corn ist wieder am Netz

Das Kinder- und Jugendfreizeithaus Corn ist am Freitagnachmittag wiedereröffnet worden. Rund 300 Gäste nahmen Anteil daran. Die Gemeinde Birkenwerder hat mehr als 2,5 Millionen Euro in das Projekt investiert.

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Carinne Juste, Stephan Zimniok und Jürgen Baer in Aktion.

Quelle: Robert Roeske

Birkenwerder. Der offizielle Teil der Eröffnung des Kinder- und Jugendfreizeithauses Corn musste am Freitagnachmittag spontan nach draußen verlegt werden: „Wir hatten mit 50, 60 Gästen gerechnet“, sagt Bürgermeister Stephan Zimniok entschuldigend – erschienen waren rund 300. Das waren auch für die erweiterten Räumlichkeiten zu viele. Neben den gut 40 Hortkindern der vierten Jahrgangsstufe, die hier künftig betreut werden, kamen zahlreiche junge und ältere Einwohner, Kommunalpolitiker und Vereinsvertreter.

Er sei froh, dass so viele Leute zur Eröffnung gekommen sind, sagte Zimniok. In den vergangenen Jahrzehnten hatte das große und exzellent gelegene Grundstück Begehrlichkeiten geweckt. Hätten die Gemeindevertreter nicht mehrheitlich dafür gesorgt, „würde hier längst ein Hotel stehen“. So aber könne nun in der Kombination von Hort und Jugendclub testweise ein „einmaliges Konzept“ verwirklicht werden, das auch den so genannten „Lückekindern“ der fünften und sechsten Jahrgangsstufe zugute komme, für die keine Hortbetreuung mehr vorgesehen ist.

Massenauflauf vor dem sanierten und erweiterten Jugendclub

Massenauflauf vor dem sanierten und erweiterten Jugendclub.

Quelle: Robert Roeske

Unter dem Beifall der Gäste schnitten Bürgermeister Zimniok, seine extra aus der Partnerstadt Villetaneuse angereiste Amtskollegin Carinne Juste und natürlich der langjährige Klubleiter Jürgen Baer das symbolische Band durch. Wie ihrem Kollegen Zimniok sei auch ihr die öffentlichen Aufgaben eine Herzensangelegenheit, Kinder und Jugendliche mit dem nötigen Handwerkszeug auszustatten. Das passiere mit dem Haus und sie freue sich, dabei sein zu dürfen. Von einem „Wunder“ sprach ein sichtlich berührter Jürgen Baer.

Die Kosten für die Sanierung des Altbaus, den Anbau und die Arbeiten auf dem Außengelände belaufen sich auf rund 2,4 Millionen Euro, sagte der Bürgermeister. Für die Ausstattung und das Medienkonzept kämen noch einmal 130 000 Euro hinzu, ergänzte Bau-Fachbereichsleiter Jens Kruse. Er dankte ausdrücklich den Gemeindevertretern für die Entscheidung für das Projekt. Die sei bereits 2011 gefasst worden. Nach der Machbarkeitsstudie 2013 habe Anfang 2016 die Realisierung begonnen. Von der 5800 Quadratmeter großen Fläche seien rund 1000 Quadratmeter bebaut.

Auftritt des Schulchores der Regine-Hildebrandt-Gesamtschule

Auftritt des Schulchores der Regine-Hildebrandt-Gesamtschule.

Quelle: Robert Roeske

Mit Live-Musik, Bastelangeboten und Besichtigungen wurde die Wiedereröffnung gefeiert. Ihr Können zeigten die Bands „Jetlag“, „Most Wanted“ und „Melotorium“, der Schulchor der Regine-Hildebrandt-Gesamtschule und die Mädchengruppe mit einem Theaterstück. Die Jugendclubs in Oberkrämer, Kremmen, Liebenwalde und dem Löwenberger Land organisierten Angebote wie Töpfern, Holzbrennerei, das Bedrucken von Beuteln und das Herstellen von Ansteckern als Erinnerung an diesen Tag.

Es wurde auch gegrillt

Es wurde auch gegrillt.

Quelle: Robert Roeske

Von Helge Treichel

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