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Oberhavel Der Jugendclub muss umziehen
Lokales Oberhavel Der Jugendclub muss umziehen
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18:55 04.09.2017
Der Konradsberg wird bis 2019 zu einem Zentrum für alle Bürger ausgebaut. Quelle: Foto: Marco Paetzel
Hennigsdorf

Das Jugendförder- und Freizeitzentrum am Konradsberg (JFFZ) wird zu einem Domizil für alle Bürger, dem „Ideen-Stellwerk“, umgebaut. Ab kommenden Sonnabend, 9. September, wird das Haus deshalb für die Jugendlichen geschlossen. Der Jugendclub soll während der Arbeiten im Haus der Pur in der Fabrikstraße 10 unterkommen, dort soll er in einem eigenen Geschoss untergebracht werden. Der Umzug erfolgt in der Zeit vom 11. September bis 4. Oktober. „In diesem Zeitraum finden keine Angebote statt“, erklärt Verwaltungssprecherin Ilona Möser.

Der Club soll dann ab 4. Oktober im Erdgeschoss des Pur-Hauses geöffnet sein. Am selben Tag soll auch die Begegnungswerkstatt für Geflüchtete und alle anderen Bürger geöffnet werden, sie soll provisorisch in der Marwitzer Straße 62a untergebracht werden. Der offene Treff, die PC-Werkstatt und das Filmprojekt werden den Besuchern nach dem Umzug wieder zur Verfügung stehen. Auch die Fahrradwerkstatt wird ab dem 4. Oktober an einer Ausweichstätte öffnen, sie ist in der Schönwalder Straße 17 G zu finden.

Die Sportvereine indessen, die im Haus 4 (Vereinshaus) auf der Konradsberg-Anlage untergebracht sind, könnten die Räume dort bis auf wenige Einschränkungen auch während der Bauzeit nutzen, heißt es aus der Verwaltung. Ein Problem indes haben die Musikgruppen, die bislang im Bandhaus auf dem Gelände probten. Für sie gibt es keine Ausweichräume. In der Verwaltung geht man davon aus, dass das Bandhaus aber Mitte 2018 wieder bezogen werden kann. Tom Zips von der Musikerinitiative erklärt, dass die Bands bislang noch keine Lösung gefunden haben. „Wir wenden uns in den nächsten Tagen an die Stadt und die Öffentlichkeit“, erklärt Zips, der mit seiner Band auch in dem Haus probt.

Beim Umbau des Konradsberges soll in Haus 1, das linke von der Parkstraße aus, der Familien- und Gemeinschaftsbereich entstehen. Hier sind etwa zwei verbindbare Multifunktionsräume, eine Gemeinschaftsküche, eine Selbsthilfe-Reparaturwerkstatt sowie eine Keramikwerkstatt geplant. Die Arbeiten sollen im Oktober beginnen und bis Anfang 2019 dauern. Rund 2,8 Millionen Euro soll das Projekt kosten, der größte Teil kommt aus Fördermitteln.

Von Marco Paetzel

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