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Oberhavel Der Lange ist weg - Sendemast gesprengt
Lokales Oberhavel Der Lange ist weg - Sendemast gesprengt
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12:53 26.03.2017
Der Funkturm verschwand am Sonnabend aus dem Ortsbild von Zehlendorf.   Quelle: Stähle
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Zehlendorf

 Der Lange ist weg: Der Sendemast im Oranienburger Ortsteil Zehlendorf war höher als der Eiffelturm. Am Sonnabend schlug seine letzte Stunde. Pünktlich um 14 Uhr fiel der 360 Meter hohe Turm in sich zusammen. Fünf Einzelsprengungen am Fuß des Funkmastes und an den Verankerungen der Halteseile waren zu hören.

Seit 1936 war Zehlendorf Standort von Radio-Sendeeinrichtungen. Die letzte jetzt gesprengte Sendeanlage ist 1979 in Betrieb gegangen. Die mit Stahlseilen fixierte Antenne war der leistungsstärkste Langwellensender in der DDR und erreichte die gesamte Fläche Europas. Zuletzt wurden nur noch wenige UKW-Programme hierüber verbreitet.

25. März, Oranienburg: Am Sonnabend ist in Oranienburg ein Stück Hörfunk-Geschichte zu Ende gegangen. Um Punkt 14 Uhr ist dort der Sendemast gesprengt worden. Wir haben den Moment festgehalten und zeigen, wie der Mast nun am Boden aussieht.

„Die Unterhaltskosten für solch einen riesigen Sendemast sind ganz erheblich. Es ist aber auch schade, dass dieses Wahrzeichen im Ort verschwindet“, sagte der Zehlendorfer Lutz Rosenow, der bis 1995 Antennenwart an dem 360 Meter hohen Sendemast war. Als zuständiger Meister war es beispielsweise seine Aufgabe in 350 Metern Höhe die Warnbeleuchtung zu wechseln.

Die Sprengung im Zeitverlauf Quelle: dpa

Nachdem 2014 der Langwellen-Betrieb eingestellt wurde, waren dem heutigen Eigentümer, der Media Broadcast GmbH, die Unterhaltskosten für den Mast schließlich zu teuer. Der Abbau ist von der kreislichen Denkmalbehörde genehmigt worden.

Von Heiko Hohenhaus

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