Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Der Mann für die Innenstadt
Lokales Oberhavel Der Mann für die Innenstadt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:33 16.10.2015
In den nächsten zweieinhalb Jahren soll Stefan Wiesjahn Schwung in die Innenstadt bringen. Quelle: Andrea Kathert
Anzeige
Oranienburg

Er soll den Händlern der Stadt zu mehr Umsätzen verhelfen und die Innenstadt attraktiver machen _ Stefan Wiesjahn, der Geschäftsstraßenmanager von Oranienburg. Sein Ziel ist es, die Kaufkraft in Oranienburg zu stärken. Die Menschen sollen sich länger in der Innenstadt aufhalten und ihr Geld in den Geschäften lassen. Die City von Oranienburg braucht nicht nur schicke, neue Fassaden, sondern auch mehr Leben, besonders in den Geschäften. Das gilt nicht nur für die Bernauer Straße sondern für alle Einzelhandelsbereiche.

Mit Stefan Wiesjahn glaubt die Stadt jemanden gefunden zu haben, der mit dem Thema verankert ist. Bis 2013 war der 58-Jährige Mitarbeiter der Oranienburger Stadtwerke. Kennt also nicht nur Oranienburg, sondern auch die Oranienburger. Seit Mitte August ist Wiesjahn als Geschäftsstraßenmanager eingesetzt.

In den Jahren 2007 bis 2013 gab es bereits ein Stadtmanagement über ein anderes Förderprogramm. Einige der Aktionen von damals waren der Schaufensterwettbewerb, die Lichternacht und die orangefarbenen Stühle, von denen heute noch einige vor den Geschäften stehen. Das Fazit war, viel näher an die Innenstadtakteure ranzukommen. Zum Beispiel an die City Gemeinschaft Oranienburg und die Händler. Zu Wiesjahns Aufgaben gehört es, Marketingaktionen und Veranstaltungen zu organisieren, Ansiedlungen und Leerstände im Blick zu haben, Förderquellen aufzutun und Förderanträge für die Händler zu formulieren. Alles steht unter dem Zeichen, die Innenstadt und die Wettbewerbsfähigkeit der Händler zu stärken.

In den ersten Wochen hat sich Wiesjahn einen Überblick verschafft über den Handel und die Dienstleistungen in Oranienburg. Und die ersten Ideen entwickelt. Zum Beispiel ein virtuelles Kaufhaus und den Handel übers Internet mit einer Lieferung noch am selben Tag. Das könnte auch für die Geschäftsleute in der Innenstadt eine Säule werden.

Im nächsten Bauausschuss soll eine Vorlage eingebracht werden, um einen Verfügungsfonds für den Manager einzurichten. Im Gespräch sind im Moment 45 000 Euro pro Jahr.

Bei der Vorbereitung der Lichternacht am 30. Oktober hat Wiesjahn schon mitgearbeitet. Seine Idee ist es, den Wochenmarkt, dem die Besucher fehlen, an diesem Tag probehalber auf den Fischerparkplatz zu verlagern.

Der Manager für die Händler

Finanziert wird die Stelle über das Bund-Länder-Programm „Aktive Stadtzentren“ auf der Grundlage der Städtebauförderrichtlinien des Landes mit Beteiligung der Stadt Oranienburg.

Initiiert wurde das Management von der Stadt in Zusammenarbeit mit dem Händlerverbund City Gemeinschaft Oranienburg e. V. (CGO). Angestellt ist der Manager beim Sanierungsträger der Stadt, der BIG Städtebau GmbH.

Erreichbar ist Wiesjahn in der Stadtbibliothek unter  03301/6 00 81 56 und  0151/46 72 74 72 oder per Mail: s.wiesjahn@big-bau.de. Sprechzeiten sind mittwochs von 8 bis 12 Uhr und 16 bis 20 Uhr.

Von Andrea Kathert

Oberhavel 3,5 Tonnen junge Karpfen in Oberhavels Gewässern ausgesetzt - Damit es wieder was zu angeln gibt

Kiloweise purzelten, rutschten und schwammen die junge Karpfen am Montagvormittag aus den Wasserbehältern auf dem Fisch-Transporter. Auf kürzestem Weg ging es für den Nachwuchs in Oberhavels Gewässer. Viele Aktive des Kreisanglerverbandes und von Angelvereinen halfen mit, den Neubesatz möglichst schnell zu verteilen.

16.10.2015

Ein S-Bahn-Zug der Baureihe 481 ist am Montag auf den Namen „Hohen Neuendorf“ getauft worden. S-Bahn-Chef Peter Buchner und Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung nahmen die Zeremonie in der Wagenhalle der Betriebswerkstatt Oranienburg vor. Die Hohen Neuendorfer Stadtverordneten hatten vor einem Jahr beschlossen, sich als Namenspaten zu bewerben.

13.10.2015
Oberhavel Gerichtsverhandlung in Zehdenick - DNA auf dem Taschentuch

Ein 28-jähriger Zehdenicker soll im März 2013 einen Anschlag auf das Gerichtsgebäude in der Havelstadt verübt haben. DNA-Spuren führten die Ermittler zu dem jungen Mann. Vor Gericht schweigt er bislang zu den Vorwürfen.

15.10.2015
Anzeige