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Der Raab-Rücktritt war ein Schock

Paul Aurin aus Hohen Neuendorf über sein ProSieben-Idol Der Raab-Rücktritt war ein Schock

Die Nachricht, dass Entertainer Stefan Raab seine Karriere beenden will, schlägt seit Mittwochabend hohe Wellen. Paul Aurin (25) aus Hohen Neuendorf ist großer Raab-Fan. Seit einigen Jahren veranstaltet er mit Freunden Shows nach dessen Vorbild. Die zweite Show von „Wer besiegt Paul“ gibt es am 10. Oktober in der Hohen Neuendorfer Stadthalle.

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Paul Aurin in seiner früheren Spielshow „Schlag den Paul“, Frühjahr 2014.

Quelle: Florian Büttner

Hohen Neuendorf. Wer könnte Nachfolger von Stefan Raab sein? Und wie geht es mit der Show „Wer besiegt Paul“ weiter? Darüber hat Paul Aurin (25) mit der MAZ gesprochen.

MAZ : Haben Sie den Schock von Mittwochabend schon verdaut?

Paul Aurin : Ein wenig. Ich habe den Facebook-Eintrag eines Freundes gelesen und war erst mal schockiert. Es kommt ja einem Fernsehtod gleich.

Warum ist denn Stefan Raab so ein Großer?

Aurin: Er ist einer der kreativsten Köpfe im deutschen Fernsehen. „Schlag den Raab“ ist die Show dieses Jahrzehnts. Auch international ist sie vermarktet worden. Man könnte lange darüber reden, was er für die Fernseh- und Musikbranche geleistet hat. Der Abschied jetzt ist konsequent. Er hört auf dem Höhepunkt auf, selbst die Quoten von „TV total“ waren ja zuletzt wieder besser. 1998 hat er in einem Interview schon mal gesagt, dass er mit 50 aufhört.

Stefan Raab

Stefan Raab.

Quelle: dpa

Seit einigen Jahren veranstalten Sie Shows nach Raabs Vorbild, wie seit neuestem „Wer besiegt Paul“.

Aurin : Ja, ich war immer schon großer „Schlag den Raab“-Fan. Die Show und das Konzept haben mich immer begeistert. Es ist simpel, aber abwechslungsreich. So kam es zur Idee, das auch mal selbst, hier in Hohen Neuendorf, umzusetzen. Hat Raab jemals darauf reagiert?

Hat Raab jemals darauf reagiert?

Aurin : Hat er nicht. Aber vielleicht hat er ja jetzt mehr Zeit, wenn er in TV-Rente geht.

Wer kann Raab ersetzen?

Aurin : Keiner. Er ist eine zu markante Persönlichkeit. „Schlag den Raab“ zum Beispiel ist ja völlig auf ihn zugeschnitten. Und Raab ist ja viel mehr als nur Moderator, er ist der kreative Kopf, auch wenn er, wie bei „Wer besiegt Paul“ auch, ein großes Team hinter sich hat.

Paul Aurin (r) in der Premierenshow von „Wer besiegt Paul“ im Oktober 2014

Paul Aurin (r.) in der Premierenshow von „Wer besiegt Paul“ im Oktober 2014.

Quelle: Florian Büttner

Apropos, wie laufen die Vorbereitungen für die Show am 10. Oktober?

Aurin: Bald startet der Ticketvorverkauf, und am 4. Juli findet in der Stadthalle in Hohen Neuendorf das offene Casting statt.

Raab hört Ende 2015 auf, „Wer besiegt Paul“ geht aber weiter?

Aurin: Ja. Wir stehen gerade am Anfang

Von Robert Tiesler

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