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Der Richtkranz schwebt über dem neuen Hort

Richtfest in Sachsenhausen Der Richtkranz schwebt über dem neuen Hort

Vor sieben Monaten legten die Bauleute an der Grundschule in Sachsenhausen los. Nun steht das neue Hortgebäude bereits in voller Größe, und darüber schwebt seit Mittwoch der Richtkranz. Im neuen Schuljahr wollen die Hortkinder das Gebäude in Besitz nehmen. Die Zeiten der alten Essenbaracke sind vorbei. Die Grundschüler bekommen stattdessen eine schicke Aula.

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Ortsvorsteher Jürgen Wruck und die Kinder postierten sich vor dem Richtkranz.

Quelle: Andrea Kathert

Sachsenhausen. Für den Ortsteil Sachsenhausen ist es ein großes Projekt, das neue Hort- und Aulagebäude, das direkt an das alte Schulhaus angebaut wird.

„Die Grundsteinlegung mussten wir ganz kurz halten“, erinnerte Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke noch mal an den 14. Juli, als es in Strömen geregnet hatte. „Das war eine Blitzgrundsteinlegung“, fand der Bürgermeister. Am Mittwochnachmittag konnten alle Gäste in Ruhe das Richtfest verfolgen, denn der Rohbau steht und die künftige Aula wurde sogleich auf ihre Feiertauglichkeit überprüft.

Ein gewaltiger Backsteinbau ist entstanden, der ab dem kommenden Schuljahr 110 Hortkindern genügend Platz bieten soll. Bisher müssen sie nach dem Unterricht ihre Schulräume für den Hort nutzen. Später geht es über ein Treppenhaus, das den Alt- und den Neubau verbindet, in die fünf Horträume im Obergeschoss. Darunter liegt die Aula, von der sich die Besucher schon jetzt vorstellen konnten, dass es ein großer lichtdurchfluteter Raum wird. Daran schließt sich eine Ausgabe- und Lehrküche an. Ein weiterer Hortraum, Büros und Sanitäranlagen finden auch noch Platz im Erdgeschoss.

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Vor sieben Monaten war Baubeginn für den Hort- und Erweiterungsbau an der Grundschule Sachsenhausen. Am Mittwoch wurde das Richtfest gefeiert.

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Die Hortkinder und die Drittklässler kamen zur Richtfestfeier endlich mit ihrem Programm zum Zuge. Sie sangen ein vielstimmiges Dankeschön auf die Bauleute und alle anderen, die den Bau ermöglicht hatten. Besonders ins Herz geschlossen hatten sie offenbar den Kranführer der Firma Bergerbau, Stefan Gliewe. Für ihn hatten die Kinder eine ganze Bilderkette gemalt. Stefan Gliewe ließ sich auch nicht lange bitten, holte mit seinem Kran die Richtkrone noch einmal nach unten und knüpfte die Bilderkette daran, gut sichtbar für alle, die an der Schule vorbeikamen.

Noch bis zum Ende des Schuljahres müssen die Sachsenhausener Schulkinder zusammenrücken. „Räumlich haben wir natürlich schon Einschränkungen“, sagte Schulleiterin Andrea Schild. Wegen des Durchbruchs zum Neubau können im jetzigen Schulgebäude drei Räume nicht genutzt werden. Aber mit der Aussicht, das modernste Hortgebäude weit und breit zu bekommen, ist das Baugeschehen gut zu ertragen.

Insgesamt 3,75 Millionen Euro wird die Stadt Oranienburg in den Erweiterungsbau investieren, alles aus dem eigenen Haushalt und ohne Fördermittel. Erst vor kurzem hatten die Stadtverordneten einen „Nachschlag“ von 450 000 Euro gebilligt.

 

Von Andrea Kathert

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