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Oberhavel Der Schlusspunkt im „Sonnengarten“
Lokales Oberhavel Der Schlusspunkt im „Sonnengarten“
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02:15 21.01.2016
Ab diesem Jahr soll die letzte Freifläche im Glienicker Wohngebiet „Sonnengarten“ bebaut werden. Quelle: Helge Treichel
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Glienicke

„Das ist die letzte Fläche“, sagt Projektentwickler Michael Geis. „Dann ist die Gesamtmaßnahme abgeschlossen. Die NCC Deutschland GmbH will ab dem Sommer 2016 an der Ahornallee in Glienicke weitere 94 Mietwohnungen bauen – weiterer Zuwachs für das Wohngebiet „Sonnengarten“. In den vergangenen 20 Jahren sind bereits rund 1400 Wohnungen auf dem Glienicker Feld gebaut worden, davon zirka 250 in Reihen und Doppelhäusern.

Die Gesamtinvestition für den finalen Bauabschnitt beträgt zirka 16 Millionen Euro. Fertigstellung und Übergabe des Projektes sind für das vierte Quartal 2017 geplant. Derzeit werde der Bauantrag bearbeitet. Voraussichtlich im Mai könnte dann die Baugenehmigung vorliegen, schätzt Michael Geis.

Zwei Viergeschosser mit 6500 Quadratmetern Wohnfläche geplant

Das Investment umfasst den Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern auf einer Grundstücksfläche von etwa 7700 Quadratmetern. Mit 94 Mietwohnungen entstehen in der Ahornallee rund 6500 Quadratmeter neue Wohnfläche – verteilt auf je vier Geschosse. Die Mietwohnungen werden Wohnflächen von im Durchschnitt 70 Quadratmeter haben. Mehr als zwei Drittel der Wohneinheiten werden zwei bis drei Zimmer bieten. Für die künftigen Mieter entstehen ebenfalls 64 Stellplätze in Tiefgaragen sowie weitere 31 Parkplätze im Außenbereich. Der Baubeginn ist für Juni 2016 geplant, sagt Michel Geis.

NCC, größter Projektentwickler für Wohnimmobilien in Deutschland, hat die Wohnungen am 30. Dezember an die Pensionskasse der Bewag verkauft. Dabei handelt es sich um einen Träger der betrieblichen Altersversorgung von Beschäftigten des Konzerns Vattenfall Europe. Für NCC Deutschland ist das bereits der fünfte Paketverkauf an die Pensionskasse der Bewag.

Das Ziel: bezahlbar, modern und energieeffizient

„Jedes Jahr steigt die Zahl der Einwohner in Berlin und Umland um viele tausend. Es werden mehr und mehr Wohnungen benötigt“, sagt Nils Olov Boback, Geschäftsführer von NCC in Deutschland. „Bezahlbaren Wohnraum für möglichst viele zu schaffen, das ist unser Anliegen für die Zukunft der Region“, so Boback. „Sowohl Käufern als auch Mietern ist es wichtig, bezahlbar und gleichzeitig modern sowie energieeffizient zu wohnen“, begründet Andreas Heinrich, Mitglied des Vorstandes der Pensionskasse der Bewag, die Investition in die Neubauten, die NCC am Nordrand Berlins im KfW70-Standard errichtet.

Mit den neuen Wohnungen werde Glienicke um weitere 150 bis 180 Einwohner wachsen, schätzt Bürgermeister Hans G. Oberlack (FDP). Aktuell liege die Einwohnerzahl bei 12 300, sagte der Verwaltungschef. Er rechne damit, dass in den nächsten Jahren noch ein Zuwachs auf rund 13 000 Einwohner möglich ist.

Das Unternehmen NCC

Das börsennotierte schwedische Bau- und Immobilienunternehmen NCC AB ist in fast allen Ostsee-Anrainerstaaten aktiv.

Der Konzern, dessen Hauptsitz sich in Solna bei Stockholm befindet, gliedert sich in sieben unterschiedlich große Geschäftseinheiten. Eine davon ist die Haus- und Wohnungsbausparte NCC Housing, zu der auch NCC Deutschland gehört.

Rund 13 Millionen Euro hat NCC in Glienicke laut städtebaulichem Vertrag auch in soziale und öffentliche Projekte investiert – in Sporthalle, Einkaufszentrum, Kita und Grüngestaltung.

Von Helge Treichel

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