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Oberhavel Der Terrorstorch hackt einfach weiter
Lokales Oberhavel Der Terrorstorch hackt einfach weiter
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04:45 06.06.2016
Der Hacker-Storch war auch am Sonntag wieder aktiv. Quelle: privat
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Glambeck

Ich glaub, es hackt! Richtig, der Terrorstorch von Glambeck macht da weiter, vor er aufgehört hat. Auch am Sonntag hat er sich wieder ein Auto in dem kleinen Örtchen vorgenommen und auf dem Dach herumgehackt. In den Tagen zuvor war der Storch dank seiner Hacker-Attacken zu einem tierischen Medienstar geworden. Nachdem die MAZ ausführlich über den nervigen Dorf-Bewohner berichtet hatte, zogen andere Medien nach und sorgten für einen Medienrummel in dem kleinen Örtchen. Eine kleine Auswahl, wer den Storch für sich entdeckt hat: Focus Online, Ruhr Nachrichten, T-Online, Süddeutsche Zeitung, n-tv, Hamburger Morgenpost, Hannoversche Allgemeine Zeitung, Stern.

Der Ruhm scheint dem Storch nicht bekommen zu sein. Am Sonntag – in aller Frühe – folgte die neueste Attacke. Die Ortsvorsteherin Hilde Peltzer-Blase berichtet in einer Mail der MAZ: „Mein Sonntagsschlaf war um 6 Uhr vorbei. Bei geöffnetem Schlafzimmerfenster hörte ich unsere Nervensäge wieder hämmern: Jalousien hoch, Storch hackt auf Auto unseres Nachbarn ein.“ Außerdem schrieb sie, dass sie sich zunächst vom Presserummel der vergangenen Tage erholen müsse. Sei ihr gegönnt, sie hat schließlich genug mit dem etwas anderen Storch zu tun.

Storch glaubt in spiegelnden Flächen männliche Rivalen zu sehen

Der Grund für die Schnabelattacken: männliche Rivalität. Seit seiner Ankunft Anfang Mai attackiert der sechsjährige Storch das im Dorf brütende Storchenpärchen – und alle anderen vermeintlichen Rivalen, die er in spiegelnden Flächen zu sehen glaubt.

Mal sehen, vielleicht findet sich bald ein Weibchen, das das Männchen beruhigt. Frauen sollen ja am meisten Einfluss auf hormongesteuerte Männchen zu haben. Egal wie – es bleibt zu hoffen, dass die Glambecker bald ohne Hacker-Attacken auskommen dürfen.

Von MAZonline

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