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Oberhavel „Deutsche Eiche“ wird Wohnhaus
Lokales Oberhavel „Deutsche Eiche“ wird Wohnhaus
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00:21 17.11.2017
Der markante Schriftzug ist bereits abmontiert, demnächst ziehen in die ehemalige Gaststätte drei Familien ein. Quelle: Foto: Marco Paetzel
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Hennigsdorf

Handwerker wuseln in diesen Tagen in dem Haus gegenüber des Hennigsdorfer Waldfriedhofs. Das altehrwürdige Gebäude dürfte den meisten Hennigsdorfern bekannt sein. Bis vor etwa zwei Jahren war es die Gaststätte „Zur Deutschen Eiche“, wo viele in den vergangenen Jahrzehnten wohl nach Trauerfeiern schon einmal eingekehrt sind. Es gehört nun seit knapp einem Jahr Jan Kittelsen. Er baut das ehemalige Gasthaus zum Wohnhaus um. Hier sollen demnächst drei Mietparteien einziehen, allesamt Verwandtschaft des neuen Eigentümers.

Das Haus ist bereits entkernt, die gröbsten Arbeiten sind erledigt. Auch den Vorgarten hat Kittelsen umgestaltet, hier gibt es jetzt Rasen, Hecken& Co. Wann das Haus aber bewohnt werden kann, ist unklar. Bereits im Februar hatte Jan Kittelsen einen entsprechenden Antrag beim Landkreis gestellt, auf die Genehmigung wartet er bis heute.

Gekauft hat Kittelsen das Haus von Familie Martienßen. 1970 kauften sie das Restaurant, dessen Geschichte sogar bis 1939 zurückreicht. Ein paar Jahre führte die Familie das Haus, es mussten aber drei kleine Kinder versorgt werden. Die Martienßens verpachteten der Handelsorganisation (HO) die Gaststätte. Doch in der Wendezeit tagte der Familienrat und man entschloss sich, die Geschicke des Restaurants wieder zu übernehmen. Seit 1990 führte Ingrid Martienßen das Haus, zu DDR-Zeiten war sie im weißen Mitropa-Wagen vor dem Bahnhof oder in der Gaststätte drinnen tätig. Vor zehn Jahren übernahm dann Tochter Belinda.

Von Marco Paetzel

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