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Oberhavel Diagnose Blutkrebs: Lebensretter gesucht
Lokales Oberhavel Diagnose Blutkrebs: Lebensretter gesucht
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17:13 23.02.2016
Stolzer Opa: Jürgen mit seinem Enkelkind. Quelle: FOTO: Privat
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Mildenberg

Der Kameradschaftsverein Mildenberg sucht einen Lebensretter für Jürgen. Der 56-jährige Familienvater ist an Blutkrebs erkrankt. Nur eine Stammzellenspende kann das Leben des gebürtigen Zehdenickers noch retten.

Seit 2015 muss der stolze Opa kräftezehrende Chemotherapien durchstehen. Jetzt bitten seine Familie und der Verein, zu dessen Gründungsmitgliedern er gehört, um Mithilfe. Gemeinsam mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) wurde für Sonntag, 13. März, eine Typisierungsaktion in der Turnhalle der Grundschule organisiert.

Die Schirmherrschaft haben Bürgermeister Arno Dahlenburg und Ortsvorsteher André Witzlau übernommen. „Nur wenige Krankheiten geben uns die Möglichkeit, zu helfen. Bei Blutkrebs können wir alle etwas tun. Wir würden uns freuen, wenn viele mitziehen würden, um Jürgen, den wir schon seit der Kindheit kennen, zu helfen“, so ihr Aufruf.

Die Registrierung für die Spenderdatei ist kurz und schmerzlos. Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung wird von jedem Freiwilligen ein Wangenabstrich mit einem Wattestäbchen genommen. Anhand der darin gespeicherten Gewebemerkmale kann im Labor ermittelt, wer als Spender für einen Blutkrebs-Patienten in Frage kommt.

Für Jürgen wurde bislang noch niemand gefunden. Überprüft wurden unter anderem die Merkmale der mehr als 1250 Menschen, die sich vor anderthalb Jahren in Fürstenberg registrieren ließen, um der kleinen Ella aus Barsdorf zu helfen. „Bislang gibt es noch keine Übereinstimmung“, sagte Rabea Karthoff von der DKMS am Dienstag der MAZ. Auch deshalb hatte der Kameradschaftsverein Mildenberg Kontakt zu der Organisation aufgenommen und eine Spendenaktion auf die Beine gestellt. „Es ist ganz rührend, wie die Mitglieder für Jürgen kämpfen“, so Karthoff.

Von Cindy Lüderitz

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