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Diagnose Blutkrebs: Lebensretter gesucht

Typisierungsaktion in Mildenberg Diagnose Blutkrebs: Lebensretter gesucht

Im Juni 2015 ändert sich das Leben des gebürtigen Zehdenicker schlagartig: Diagnose Blutkrebs. Nach ersten Chemotherapien kam kurz vor Weihnachten die erschütternde Nachricht: Nur eine Stammzelltransplantation kann sein Leben retten. Der Kameradschaftsverein Mildenberg hat nun eine Aktion zur Registrierung organisiert.

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Stolzer Opa: Jürgen mit seinem Enkelkind.

Quelle: FOTO: Privat

Mildenberg. Der Kameradschaftsverein Mildenberg sucht einen Lebensretter für Jürgen. Der 56-jährige Familienvater ist an Blutkrebs erkrankt. Nur eine Stammzellenspende kann das Leben des gebürtigen Zehdenickers noch retten.

Seit 2015 muss der stolze Opa kräftezehrende Chemotherapien durchstehen. Jetzt bitten seine Familie und der Verein, zu dessen Gründungsmitgliedern er gehört, um Mithilfe. Gemeinsam mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) wurde für Sonntag, 13. März, eine Typisierungsaktion in der Turnhalle der Grundschule organisiert.

Die Schirmherrschaft haben Bürgermeister Arno Dahlenburg und Ortsvorsteher André Witzlau übernommen. „Nur wenige Krankheiten geben uns die Möglichkeit, zu helfen. Bei Blutkrebs können wir alle etwas tun. Wir würden uns freuen, wenn viele mitziehen würden, um Jürgen, den wir schon seit der Kindheit kennen, zu helfen“, so ihr Aufruf.

Die Registrierung für die Spenderdatei ist kurz und schmerzlos. Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung wird von jedem Freiwilligen ein Wangenabstrich mit einem Wattestäbchen genommen. Anhand der darin gespeicherten Gewebemerkmale kann im Labor ermittelt, wer als Spender für einen Blutkrebs-Patienten in Frage kommt.

Für Jürgen wurde bislang noch niemand gefunden. Überprüft wurden unter anderem die Merkmale der mehr als 1250 Menschen, die sich vor anderthalb Jahren in Fürstenberg registrieren ließen, um der kleinen Ella aus Barsdorf zu helfen. „Bislang gibt es noch keine Übereinstimmung“, sagte Rabea Karthoff von der DKMS am Dienstag der MAZ. Auch deshalb hatte der Kameradschaftsverein Mildenberg Kontakt zu der Organisation aufgenommen und eine Spendenaktion auf die Beine gestellt. „Es ist ganz rührend, wie die Mitglieder für Jürgen kämpfen“, so Karthoff.

Von Cindy Lüderitz

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