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Oberhavel Diana Steinke ist Kremmener Erntekönigin
Lokales Oberhavel Diana Steinke ist Kremmener Erntekönigin
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00:34 14.08.2015
Diana Steinke hat sogar schon richtige Autogrammkarten. Quelle: Robert Tiesler
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Kremmen

Im zweiten Anlauf hat es endlich geklappt. Diana Steinke ist die neue Erntekönigin von Kremmen. Beim Drescherfest am Sonntag in Staffelde ist sie in Amt und Würden getreten.

Die 33-Jährige aus Kremmen hatte sich um das Amt der Erntekönigin beworben. „Das war schon immer ein Traum von mir, eine Herausforderung“, erzählt sie. Ursprünglich stammt sie aus dem auch nicht so weit entfernten Linum. Vor 14 Jahren ist sie dann in die Ackerbürgerstadt gezogen – der Liebe wegen.

Als Erntekönigin hat sie in den kommenden Wochen einen vollen Terminplan, die Wochenenden sind schon ausgebucht. Am 22. August ist sie im Ziegeleipark in Mildenberg zu Gast, dann geht es nach Suchozebry, der polnischen Partnergemeinde von Kremmen. Auch das MAFZ in Paaren im Glien steht auf dem Plan sowie eine Reise nach Thüringen. Alles, um ihre Stadt zu repräsentieren, um Kremmen auch außerhalb der Region bekannt zu machen. Im kommenden Jahr besucht sie dann die Internationale Tourismusbörse (ITB) und die Grüne Woche. „Der Plan ist schon gestrickt für das komplette Jahr“, sagt sie. „Da ist wenig spontan.“ Höhepunkt wird natürlich das Erntefest in ihrer Heimatstadt. Da fährt sie dann auf einem Wagen mit.

Ganz unbekannt ist ihr das Gefühl nicht. Denn im Ernteumzug ist sie schon öfter mitgefahren – mit den Treckerkerls. „Wir sind auf vielen Veranstaltungen präsent“, erzählt sie. Das ist ihr Hobby. Es gefällt ihr, auf einem Wagen zu stehen und den Leuten zuzuwinken, an denen sie langsam vorbeifährt. „Das macht mir wirklich Spaß“, sagt sie und lächelt. Lächeln – das ist auch eine der wichtigsten Eigenschaften einer Erntekönigin. „Man soll ja freundlich sein und damit die Stadt Kremmen repräsentieren.“

Die Krönung in Staffelde (v.l.): Lutz Dubrow, Diana Steinke, Detlef Reckin, Ex-Erntekönigin Gina Dierberg und Helmut Glanzer. Quelle: Robert Tiesler

Schwer fällt ihr das überhaupt nicht. „Die Leute hier in Kremmen sind ja allgemein sehr gesellig“, findet Diana Steinke. Sie liebt die Gegend und ihre Stadt, wie sie erzählt. Nach ihrer Lieblingsstelle in Kremmen befragt, überlegt sie kurz: „Auf jeden Fall der See“, sagt sie dann. Auch die Wälder gefallen ihr sehr.

Im Moment absolviert sie eine Weiterbildung als Verwaltungsfachangestellte. Vorher arbeitete sie lange in der Bäckerei Plentz, leitete dort sogar eine Filiale. Aus gesundheitlichen Gründen musste sie den Job aufgeben. Auch deshalb konnte sie vor einigen Jahren nicht Erntekönigin werden. Sie trägt jetzt einen Herzschrittmacher. „Ich habe jetzt eine andere Sicht auf das Leben“, sagt sie.

Durch die Arbeit im Hotel und beim Bäcker ist sie es gewohnt zu repräsentieren. „Deshalb freue ich mich auch schon auf das kommende Jahr.“ Das erste Lob hat sie in Staffelde auch schon bekommen: „Schönste Erntekönigin“, rief Malte Voigts, der Chef vom Kremmener Spargelhof, ihr am Sonntag zu. Ein Lob, das Diana Steinke sehr freut.

Von Robert Tiesler

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