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Oberhavel Die Alte Schule ist bezugsfertig
Lokales Oberhavel Die Alte Schule ist bezugsfertig
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15:19 17.04.2016
Alt- und Neubau. Quelle: Robert Roeske
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Vehlefanz

Bis kurz vor Schluss ist noch gearbeitet worden. „Bis zum drei“, sagte Maximilian Krüger vom Ambulanten Pflegedienst. Aber nun ist alles fertig, die neuen Räume können bezogen werden. Aber nicht nur die: Auch die Wohnungen des neuen altersgerechten Wohnheimes sind allesamt bezugsfertig. Am Sonnabendvormittag war in der „Alten Schule“ in der Lindenallee in Vehlefanz „Tag der offenen Tür“.

Es war für Besucher wohl die einzige Gelegenheit, sich in dem Haus umzusehen. Denn Anfang Mai ziehen die ersten Bewohner ein. Im Laufe des kommenden Monats wird auch die Arztpraxis vom „Haus der Generationen“ dorthin umziehen, auch die Tagespflege nimmt dann bald die Arbeit auf.

Blick in einen Raum der Tagespflege im Altbau. Quelle: Robert Roeske

„Mehr Betrieb konnte man nicht machen“, sagt Peter Leys (BfO), der Bürgermeister von Oberkrämer, über die Bauarbeiten in den vergangenen Wochen. „Gestern war noch viel los, überall in den Räumen waren noch Handwerker, die meisten Abnahmen sind aber erfolgt.“ Nun muss noch an den Außenanlagen gefeilt werden. „14 Tage brauchen wir noch, um dem Ganzen den I-Punkt aufzusetzen“, so Leys weiter. Dazu gehören sechs weitere Stellplätze für Autos, auch die Fluchttreppe endet bislang noch einen guten Meter über dem Boden.

Im Neubau sind 15 altersgerechte Wohnungen entstanden, im Altbau gibt es weitere drei. Bis zum Sonnabendmorgen seien zwei Wohnungen noch nicht vergeben gewesen. „Aber ich glaube, das hat sich erledigt“, so Peter Leys.

Viele Besucher sahen sich auf dem Gelände um. Quelle: Robert Roeske

Die Leute, die sich am Sonnabend auf dem Gelände umsahen, waren begeistert. „Das ist super gedacht“, sagte die Bötzowerin Sabine Gollhardt. Allerdings monierte sie fehlende Nebengelasse. „Alte Leute haben ja auch Koffer und Kram.“ Für Bötzow würde sie sich eine solche Einrichtung auch wünschen.

„Das ist ein toller Tag für Oberkrämer“, sagte der Gemeindevertreter Karl-Dietmar Plentz (BfO), während er auf einem der Balkone einer der Wohnungen stand.

Viele Besucher erinnerten sich zudem an ihre eigene Schulzeit auf diesem Areal. „Die Tür, die früher ständig offen stand, ist jetzt zugemauert“, erzählte Rita Michaelis. Die Vehlefanzerin arbeitete lange dort als Schulsekretärin. „Als ich hier angefangen habe, stand da noch eine Baracke“, sagte sie und zeigte auf den Hof mit der gepflasterten Einfahrt. „Das wird vielleicht auch mal mein Alterssitz.“

Im Mai ziehen die ersten Bewohner ein. Quelle: Robert Roeske

Eckhard Steinke ging auch in Vehlefanz zur Schule, inzwischen lebt er in Birkenwerder. Am Sonnabend traf er sogleich einen Schulfreund von damals wieder. „Das ist komisch, wieder hier zu sein“, sagte er am Sonnabend.

Etwa 3,6 Millionen Euro wird die Baumaßnahme am Ende wohl gekostet haben, das sind ungefähr 300 000 Euro mehr als geplant, was laut Bürgermeister Leys daran liegt, dass aus denkmalschutzrechtlichen Gründen ein weiteres Nebengebäude gebaut werden musste. Er betonte aber: „Dafür ist an anderen Stellen gespart worden.“

Von Robert Tiesler

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