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Die Band „Fly“ will nicht nur covern

Oranienburg Die Band „Fly“ will nicht nur covern

Jeden Dienstagabend treffen sich die Mitglieder der Band „Fly“ in den Räumen der Oranienburger „Musikwerkstatt Eden“. In der aktuellen Besetzung gibt es sie erst seit dem vergangenen Herbst, doch einen großen Erfolg können die Musiker schon vorweisen.

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Die sechsköpfige Band „Fly“ aus Oranienburg ist gerade dabei, erste eigene Songs zu schreiben.

Quelle: Robert Tiesler

Oranienburg. In der aktuellen Besetzung gibt es die Band „Fly“ noch gar nicht so lange. Sängerin Amadea Barnes (15) aus Berlin stieß erst im September vorigen Jahres zu der Gruppe dazu. Dennoch hat die Band von der Musikwerkstatt Eden in Oranienburg schon einen echten Erfolg vorzuweisen: Beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Rathenow hat sie den ersten Preis errungen.

„Ich bin durch Zufall in die Band gekommen“, sagt Amadea, allerdings habe es wohl im Hintergrund Strippenzieher gegeben, ergänzt sie und schmunzelt. „Es war spannend vor einer Jury zu spielen, die uns dann bewertet“, erzählt Keyboarder Konstantin Krause (15) aus Oranienburg. „In den Tagen davor waren wir nervös. Aber dann auf der Bühne ging es.“

Jeden Dienstagabend trifft sich die Band in den Räumen der Musikwerkstatt. Unterstützt wird sie von ihrem Lehrer Nikolas Haumann. „Fly“ covert bekannte Songs, allerdings sollen nun nach und nach eigene Lieder dazu kommen. Die Cover kommen aus dem Pop- und Rockbereich, auch das eigene Material soll in diese Richtung gehen.

Zum Repertoire gehört beispielsweise „Rolling in the Deep von Adele. Auch ein Lied von Annett Louisan ist dabei. Einer der ersten eigenen Songs heißt „The best Part of me was always you“. Der Text stammt von Sängerin Amadea: „Der Text basiert auf einen Film, den ich mal gesehen habe.“ Es war eine Romanze, und den Satz fand sie toll: „Der beste Teil von mir, das warst immer du.“

Amadea fällt es leichter auf Englisch zu singen. „Das ist meine erste Muttersprache“, sagt sie. Sie ist in den USA geboren, ihr Vater ist Amerikaner, ihre Mutter kommt aus Deutschland. In der Musik sieht sie ihre Zukunft. „Ich wechsele bald auf eine Schule in Potsdam, die sich auf das Musikstudium und speziell auf den Gesang konzentriert.“ Auch wenn es für „Fly“ noch keinen genauen Plan gibt, will sie dort erst mal weiter machen.

So ähnlich sehen das auch die anderen. „Der Spaß steht im Vordergrund“, sagt Konstantin Krause. „Wir machen es nicht, um Erfolg zu haben.“ Ob er auch ein Musikstudium beginnen kann, ist offen. „Mit Klavier ist das sehr schwierig, einen Platz zu bekommen“, sagt er. „Da muss man schon ganz viel auf dem Kasten haben.“

Jetzt hofft die Oranienburger Band zunächst mal auf ein paar Auftritte – im Mai steht schon einer auf dem Kremmener Spargelhof im Plan. „Wir sind dankbar für alle Anfragen, die wir bekommen“, sagt Amadea.

Auf unserer Facebook-Seite „MAZ-Willi OHV“: Mitschnitt aus der Bandprobe: Fly – „The best Part of me was always you“.

Von Robert Tiesler

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