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Oberhavel Die Behelfsbrücke ist im Anmarsch
Lokales Oberhavel Die Behelfsbrücke ist im Anmarsch
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09:10 25.08.2017
Die Vorbereitungen für den Bau der provisorischen Brücke laufen. Die alte Brücke (kleines Foto) wird abgerissen. Quelle: Foto: Enrico Kugler
Nieder Neuendorf

Der Abriss der alten Brücke in Nieder Neuendorf steht bevor, doch noch fließt der Verkehr. Das wird sich am Dienstag, 24. Oktober, ändern. Dann rollen vier Tieflader nach Nieder Neuendorf, sie karren die 400 Tonnen schweren Teile eines riesigen Krans heran. „Ist der Kran fertig aufgebaut, wird die Behelfsbrücke zusammengebaut und eingehoben“, erklärt Jens Knuth, der zuständige Bereichsleiter im Wasser-und Schifffahrtsamt Brandenburg (WSA), das den Neubau übernimmt.

Während der Arbeiten ist die Spandauer Landstraße dann vom 24. Oktober, 22 Uhr, bis 25. Oktober, 5 Uhr morgens voll gesperrt. Der Berufsverkehr ist von dieser Maßnahme also zum großen Teil nicht betroffen. Halbseitig ist die Straße allerdings schon früher gesperrt, weil der Kran aufgebaut werden muss. „Das geht am 24. Oktober schon ab 18 Uhr los, dann folgt die Vollsperrung“, erklärt Jens Knuth.

Die Behelfsbrücke, für deren Installation der Boden in den vergangenen Wochen vorbereitet wurde, soll Autos, Radfahrer und Fußgänger für die Zeit umleiten, in der die alte Brücke abgerissen wird. Die Arbeiten seien etwa eine Woche im Verzug, weil ein altes Versorgungsrohr gefunden und durchtrennt werden musste. „Am Termin für die Vollsperrung ändert sich aber nichts mehr, den halten wir ein“, so Jens Knuth. Der Verkehr solle dann einspurig über die Behelfsbrücke fließen. „Das wird per Ampel geregelt.“ Natürlich sei das für die Verkehrsteilnehmer mit Einschränkungen verbunden. Speziell Nutzer des Busses müssen morgens dann wohl mehr Zeit einplanen: Fahrten der Buslinie 136 zwischen Spandau und Hennigsdorf könnten zwischen 20 und 25 Minuten länger dauern, erklärte Rene Buyna von der Oberhavel Verkehrsgesellschaft (OVG) kürzlich. Er hofft, dass die zuständige Firma die Ampeln vor Ort so schaltet, dass sie dem Verkehrsfluss aus beiden Richtungen gerecht wird. „Wir versuchen auch, den Fahrplan so zu gestalten, dass wir wenigstens die Abfahrzeiten in Hennigsdorf garantieren können“, hatte Buyna erklärt. Zusätzliche Busse, stellte er klar, könne die OVG nicht zur Verfügung stellen.

Beim Wasser- und Schifffahrtsamt rechnet man damit, dass das Provisorium bis Dezember 2018 genutzt werden muss. „Dann soll der Brücken-Neubau in Betrieb genommen werden“, so Jens Knuth. Die neue Straßenbrücke wird, wie die alte, 11,55 Meter breit. Sie soll beidseitige Gehwege – je 2,52 Meter breit – geben, auf denen „Radfahrer frei“ angeordnet werden kann. Die Fahrbahn der neuen Brücke indes soll 6,50 Meter breit werden. Radfahrer dürfen deshalb zumindest auf dem Gehweg nur Schrittgeschwindigkeit fahren. Aus diesem Grund hatte es im März 2016 einen Antrag in der Stadtverordnetenversammlung gegeben, eine Extra-Brücke für Radler zu bauen. Rund 300 000 Euro hätte das die Stadt Hennigsdorf gekostet. Dieser Antrag wurde mit knapper Mehrheit abgelehnt, sodass nun nur die„Basis-Variante“ ohne zweite Brücke gebaut wird.

Die Behelfsbrücke indes soll voraussichtlich im März 2019 wieder abgebaut und eingelagert werden. „Das wird dann auch wieder mit einer Sperrung verbunden sein“, so Jens Knuth.

Von Marco Paetzel

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