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Oberhavel Die Comeniusschule ist fast fertig
Lokales Oberhavel Die Comeniusschule ist fast fertig
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18:18 28.07.2016
Die neue Comeniusschule ist fast fertig, das zeigten Frank Oltersdorf, Anke Michelczak, Heidrun Gassan und Stephan Bernard (v. r.).
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Oranienburg

Jetzt sieht die neue Comeniusschule auch schon aus wie eine Schule. Und zwar wie eine hochmoderne. Der Gebäudekomplex an der Jenaer Straße ist fast fertig und die leuchtenden Grundfarben sind schon von Weitem zu sehen. Das Orangebraun, das Grün und das Gelb ziehen sich durch den gesamten Komplex von Schule, Hort und Sporthalle und durch alle Räume. Das größte Bauprojekt der Stadt kostet 17,34 Millionen Euro. „Und wir bleiben im Kostentrahmen“, versichert Baustadtrat Frank Oltersdorf am Donnerstag. Allerdings gibt es einen erheblichen Bauverzug. „Jetzt peilen wir den Schulbeginn am 3. September an“, sagt Heidrun Gassan, die Amtsleiterin für Grundstücks- und Gebäudewirtschaft. Und bis dahin ist alles fertig.

Die Handwerker montieren gerade die Glastüren für die Teilungsräume. Quelle: Kathert

Die nächsten Wochen müssen letzte Restarbeiten erledigt werden. Im dreigeschossigen Schulgebäude fehlen noch die Glastüren zwischen den Teilungsräumen, denn jeder Klassenraum ist damit ausgestattet.

Die Schüler der unteren Klassen bekommen Fächer, wo sie ihre Schulmappe abstellen können, falls sie den Hort besuchen wollen. Quelle: Kathert

Während an der einen Ecke die Handwerker die Garderoben anbauen, fegt an der anderen Stelle schon das Reinigungsteam durch die Räume. Parallel dazu hat Heidrun Gassan schon die ersten Gewerke abgenommen. Überall stehen die Möbel bereit. Kinder und Lehrer werden auf ergonomischen Stühlen sitzen, die in alle Richtungen beweglich sind und trotzdem nicht umkippen. In der Comeniusschule gibt es separate Räume für den Schulsozialarbeiter, den Schulpädagogen und einen Inklusionsraum.

Noch recht unvollkommen sieht es im Foyer aus. Das liegt wohl daran, dass bis jetzt nur das Gerüst für den Fahrstuhlschacht steht.

Noch fehlt der eigentliche Fahrstuhl. Quelle: Kathert

Es hatte erhebliche Probleme gegeben. „Wir sind froh, dass wir jetzt wenigstens eine Lösung gefunden haben“, sagt Oltersdorf. Ende August wird der Aufzug montiert. Im Foyer hat auch der Hausmeister seine „Schaltzentrale“ und den besten Blick auf „Zuspätkommer“.

Im Hortbereich ist noch nicht viel zu sehen. Die Möbel kommen nächste Woche. Am Horteingang wird es einen Tresen geben, wo sich die Kinder anmelden können. „Wir haben hier einen offenen Hort“, sagt Sozialamtsleiterin Anke Michelczak. In der Etage darüber befinden sich die Fachkabinette für die höheren Klassen. Im WAT-Raum stehen bereits die Werkbänke mit den Schraubstöcken darauf. Bei dem Anblick lacht das Herz von Baustadtrat Oltersdorf und Tiefbauamtsleiter Stephan Bernard. In der Lehrküche müssen erst noch die Kochgeräte angeschlossen werden. Dafür steht im Theaterraum schon die kleine Bühne.

So komfortabel ging es beim Werkunterricht von Stephan Bernard (l.) und Frank Oltersdorf früher nicht zu. Quelle: Kathert

Auf der gläsernen Brücke, die das Schulgebäude mit der Aula und der Sporthalle verbindet, werden gerade die Türen eingestellt. Von hier aus bietet sich ein fantastischer Blick auf den Schulinnenhof, wo eine große, bunte Kletterlandschaft aufgebaut ist. In der Aula stapeln sich bereits die neuen Stühle.

Die Aula liegt im Obergeschoss der Sporthalle. Hier werden die Schüler Mittagessen. Quelle: Kathert

Hier werden die Schüler ihr Mittagessen einnehmen und große Veranstaltungen für bis zu 199 Personen auf 360 Quadratmetern abhalten können. Drei große, bodentiefe Fenster mit Sicherheitsglas machen den Blick in die Sporthalle möglich. „Es ist zwar keine Wettkampfhalle“, sagt Oltersdorf, „aber so groß wie ein normales Handballfeld.“

Sportlich geht es auch im Freien weiter. Die Laufbahn, 60 und 200 Meter lang, die Weitsprunganlage und das Kleinspielfeld sind fertig. „Dank des Regens sprießt auch der Rasen auf der Gymnastikwiese“, sagt Heidrun Gassan. „Jetzt arbeiten wir uns im Außenbereich weiter nach vorne.“ Dort wird noch ein Parkplatz mit 26 Stellplätzen entstehen.

Ein Blick von der Aula in die Sporthalle. Quelle: Kathert

Eine Woche vor Ferienende wird die alte Comeniusschule endgültig aus dem Schlosspark in den Neubau ziehen. Die ersten Kisten sind bereits gelandet. Und dann kann es losgehen, in einer tollen, neuen Schule. Die Ersten werden die Abc-Schützen sein. Sie feiern eine ganz besondere Einschulung in die modernste Schule von Oranienburg.

Hochmodern und funktional

Auf einem 22 000 Quadratmeter großen Grundstück an der Jenaer/Ecke Kösener Straße hat die Stadt eine dreizügige, vollinklusive Grundschule mit zwei Sprachheilklassen für rund 540 Schüler bauen lassen.

Entstanden ist ein moderner Komplex mit Schul- und Hortgebäude, einer Sporthalle mit Aula sowie einer gläsernen Verbindungsbrücke zwischen beiden.

Außerdem entstand ein Schulhof mit Spielgeräten, Außensportanlagen mit Laufbahnen, Weitsprunganlage und Kleinspielfeld. Auf dem Schulgelände befindet sich auch ein Parkplatz mit 26 Stellplätzen.

Eingebaut sind dreifach verglaste Fenster. Auf künstliche Belüftung wurde verzichtet. Die Kinder sollen in den Pausen ihre Räume lüften Klimatisiert wird nur der Server. Die Heizung läuft über ein Gasbrennwertgerät.

Die Kosten für das gesamte Projekt waren mit 17,34 Millionen Euro geplant und werden sich auch nicht erhöhen.

Die Eröffnung ist am 3. September zur Einschulung der Abc-Schützen.

Von Andrea Kathert

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