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Oberhavel Die Ferienuni Oberhavel hat begonnen
Lokales Oberhavel Die Ferienuni Oberhavel hat begonnen
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05:35 24.10.2017
Jonglierendes Gruppenfoto der Teilnehmer des Ferienunikurses „Jonglieren und Balancieren“ auf dem Schulhof der Veltener Linden Grundschule. Quelle: Ulrike Gawande
Velten

Was haben Reis, Luftballons und ein Flaschenhals-Trichter mit dem Thema Jonglieren zu tun? Ganz einfach, man kann mit diesen Zutaten ganz schnell Jonglierbälle herstellen. Und ganz nebenbei noch ein wenig Physik lernen.

MAZ-Ferienuni Reporterin Leonie (r.) befragte die kleinen Nachwuchsstudenten. Quelle: Ulrike Gawande

Am Montag startete in Velten auf dem Campus der Linden-Grundschule die Ferienuni Oberhavel und rund 20 Kinder hatten sich für den Kurs „Jonglieren und Balancieren“, organisiert von der Deutschen Waldjugend Berlin/Brandenburg, entschieden. Darunter auch neun Kinder des Hortes der Löwenzahn- Grundschule in Velten-Süd. Gemeinsam mit ihrer Erzieherin Ruth Schultchen waren die Dritt- und Viertklässler ins Stadtzentrum gelaufen und ließen sich von Laurence Sanchez zeigen, welche Tricks es beim Jonglieren gibt.

Gemeinsam bastelten die Kinder Jonglierbälle aus Luftballons und Reis. Quelle: Ulrike Gawande

Man müsse mit einem Ball beginnen, den man locker in die Luft wirft, erklärte Sanchez. Wenn der erste Ball am höchsten Punkt sei, werde dann der zweite in die Luft geworfen. Sanchez selbst entdeckte sein artistisches Hobby bei einem Jonglagekurs in der Schule. Für ihn sei Jonglieren jetzt „Kopfentspannung“. Besonders vor wichtigen Terminen stelle er sich gerne mit seinen Bällen in eine stille Ecke. „Das entspannt und macht mich sicher“, verriet Sanchez. „Wir waren schon 2016 bei der Ferienuni dabei“, so Sanchez. Nach dem Zusammenhang zwischen Jonglieren und Wald befragt, erklärte er, dass die Kinder sich so draußen bewegen würden und beim Jonglieren ihre Hand-Augen-Koordination fördern könnten.

Laurence Sanchez zeigte den Kindern Tricks fürs Jonglieren. Quelle: Ulrike Gawande

Im Angebot waren an diesem Vormittag Bälle, Keulen, Flower-sticks und Jongliertücher. Zum Balancieren wurden zudem sogenannte Slacklines angebracht. Und auch wenn es ein wenig wuselig war, weil der Kollege von Sanchez noch im Berliner Verkehr feststeckte, hatten doch alle Kinder ihren Spaß. Die einen bastelten Jonglierbälle oder trainierten erst mit einem, später mit zwei oder drei Bällen, während andere sich den Keulen oder Tüchern widmeten. „Die Keulen sind am anspruchsvollsten“, sagte Laurence Sanchez. Wegen des Drehmomentes sei eine besondere Koordination nötig, damit die Keule auch wieder korrekt in der Hand lande.

Niclas Hill aus Hohen Neuendorf hatte das Jonglieren bei einem Nachbarn entdeckt und wollte es nun auch selbst lernen. „Ich war fasziniert, wie schnell der das konnte.“ Dem Zehnjährigen gefällt es bei der Ferienuni, die er schon im letzten Jahr besucht hat. „Ich finde es gut, etwas in den Ferien zu machen.“ Seine Mama habe ihm Kursvorschläge gemacht und er habe sich fürs Jonglieren, das Zweifelderball spielen und den Kurs der Netzdetektive entschieden.

Restplätze für die Ferienuni werden täglich im Campusbüro im Foyer des Kommunikationszentrums der Linden Grundschule vergeben.

Von Ulrike Gawande und Leonie-Sophie Raczek

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