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Oberhavel Die Feuerwehr bekommt was aufs Dach
Lokales Oberhavel Die Feuerwehr bekommt was aufs Dach
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09:54 22.10.2013
Zufrieden mit dem Ergebnis: Ortswehrführer Reinhard Franz, Guido Kutzky,Vorsitzender des Kameradschaftsvereins und Martin Kühl, Geschäftsführer der Greenwind Energy GmbH (v. l.). Quelle: Andreas Röhl
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Klein-mutz

Auch bei Dorffesten machte es sich immer gut als Ort, an dem sich Besucher trafen, weil es dort zum Beispiel Kaffee gab. Zuletzt war jedoch das Dach undicht geworden, was dem Gemäuer und dem Bulli nicht gut tat. Da Geld für die Reparatur fehlte, sprang der Betreiber der Klein-Mutzer Windkraftanlagen, die Firma Greenwind Energy GmbH, ein. Das Unternehmen gab 10.000 Euro für ein dichtes Haupt, und die Feuerwehrleute zogen ihrerseits im Inneren noch eine neue Decke ein und strichen den Schlauchturm. So bietet das Gerätehaus aus dem Jahr 1928 jetzt wieder guten Schutz und ist noch dazu ein kleines Schmuckstück am Dorfanger.

Lange war das Häuschen der Sitz der örtlichen Löschgruppe, die 1922 gegründet wurde. Erst vor zwei Jahren konnten die Kameraden ein nagelneues Gerätehaus beziehen und auch ein modernes Löschfahrzeug in ihre neue "Garage" stellen. Der alte Bulli wurde bis dahin nur noch im Ort eingesetzt, weil er keinen Tüv mehr hatte. Die Männer und Frauen um Ortswehrführer Reinhard Franz wollen das Fahrzeug nun aber wieder so weit herrichten lassen, dass es zu Ausfahrten taugt. "Der Bulli hat ein paar Kleinigkeiten", sagt Franz. Wenn die behoben sind, wird er auch wieder einen Tüv bekommen. Es gab durchaus schon einige Interessenten, die das Liebhaberstück gern gekauft hätten, doch die Feuerwehr gibt es nicht her. Schon gar nicht jetzt, da auch die Garage tipptopp ist.

Die Greenwind Energy GmbH unterstützt das Dorf, seitdem die ersten acht Windkraftanlagen vor zehn Jahren ans Netz gegangen sind. Der Windpark ist kürzlich um vier neue Windräder erweitert worden. "Wir wollen von dem, was wir bekommen, etwas zurückgeben", sagte Geschäftsführer Martin Kühl gestern. Bislang unterstützte die Firma den Ort, in dem es Geld für das Bismarckturmfest gab. Auch der Sportverein profitierte von Finanzspritzen. Die Aufstellung neuer Technik nutze der großen Gemeinde durch die Beteiligung des Unternehmens an Ausgleichsmaßnahmen. Auch Steuern würden für die Stadt abfallen. Und natürlich haben die Landbesitzer etwas vom Windpark. Aber nicht die Allgemeinheit. Mit der Spende für das alte Gerätehaus wolle sich Greenwind Energy für die besondere Akzeptanz im Ort bedanken. Die Erweiterung des Windparks ist im August abgeschlossen worden. Bei einem Fest anlässlich der Inbetriebnahme konnten die Gäste die 105 Meter hohen Türme besteigen.

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