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Die Genossenschaft hat eine neue Chefin

Oranienburg-Eden Die Genossenschaft hat eine neue Chefin

Gabriele Haake ist 50 Jahre alt, lebt in Berlin-Hohenschönhausen und war erst mal erschlagen von der Ruhe und dem Grün in Eden. Doch sie stellt sich einer neuer Herausforderung, ist seit 1. Juni Geschäftsführerin der Genossenschaft und sprudelt voller Elan. Die Aufgabe, die Edener bei einer Art Umbruch zu begleiten, reizt sie ungemein.

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Sie stürzt sich in die Arbeit: Gabriele Haake.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Auf eigenen Wunsch hatte der Geschäftsführer der Eden-Genossenschaft, Marco Fredersdorf, zum 1. April diesen Jahres seine Arbeit in Oranienburg beendet. Doch zuvor ging er gemeinsam mit dem Vorstand auf die Suche nach einem Nachfolger.

In diesem Fall ist es eine Frau, die den Aufsichtsrat davon überzeugte, sie ab 1. Juni zu beschäftigen.

Gabriele Haake ist 50 Jahre alt, lebt in Berlin Hohenschönhausen, ist verheiratet und hat eine 29-jährige Tochter, von der sie sagt: „Sie ist toll.“

In ihrer neuen Aufgabe in Eden sieht sie eine Herausforderung, die sie weiterbringt.

Ihre Ausbildung hat Gabriele Haake als Schlosser gemacht und nach der Wende entschieden, „ich möchte eine abwechselungsreiche Arbeit und mit Leuten zu tun haben.“ Im Immobilienkaufmann sah sie alles vereint: Technik, Menschen, Herausforderung. Sie stieg in diese Branche ein, um Treuhandimmobilien zu verwalten, wie das Transformatorenwerk in Berlin-Oberschöneweide. „Das habe ich bis zur Abwicklung begleitet“, erzählt Gabriele Haake. In dieser Zeit war sie vom Geschäftsführer angesprochen worden, ob sie sich nicht vorstellen könnte, eine Genossenschaft aufzubauen. „Damals setzte ich meinen ersten Fuß in eine Genossenschaft.“ Zehn Jahre lang steckte Gabriele Haake ihre Kraft in die Aufgabe, eine eigentumsorientierte Genossenschaft aufzubauen. Dann lief alles gut und ihre Arbeit war beendet. „Ich musste wieder etwas Neues tun.“ Für fünf, sechs Jahre ging sie in die Wirtschaft. „Ich habe für einen angelsächsischen Investor gearbeitet.“ Es sei schon erstaunlich, wie viel ausländische Investoren in Deutschland agieren, sagt sie. Ihr Job war eine klassische Immobilienverwaltung. Sie erledigte alles, was Eigentümer an Immobilien so interessiert.

„Und dann kam Herr Fredersdorf auf mich zu“, erzählt Gabriele Haake. „Ich habe mir Eden angeschaut und war erschlagen, von dieser Ruhe und dem Grün.“ Wenn man vom Ku’damm kommt, ist das wahrscheinlich kein Wunder. „Ich habe lange überlegt, ob das mein Weg ist.“ Doch Marco Fredersdorf gewährte ihr Einblicke, was sich in Eden demnächst so anbahnt, es war die Ruhe vor dem Sturm. „Alteingessene Dinge wieder aktivieren, das sind Aufgaben, die bedürfen Transparenz, Kommunikation und die Einbindung der Menschen,“ sagt Gabriele Haake. „Und genau das ist meins.“

Von Andrea Kathert

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