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Die Großen lernen bei den Rhinstrolchen

Konsultationskita in Kremmen Die Großen lernen bei den Rhinstrolchen

Die Kremmener Kita „Rhinstrolche“ bietet Platz für Auszubildende. Aber nicht nur das: Sie ist eine Konsultationskita. Was das genau ist, das erklärt Maren Dietrich, die Leiterin des Hauses. Auch, was denn eigentlich die Kinder selbst davon haben, dass die Kita diesen Titel trägt.

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Lernen in Kremmen (vorn, v. l.): Jeanin Scherer, Sina Bartel und Karoline Schnee.

Quelle: Kita

Kremmen. Jeanin Scherer wollte schon immer gern mit Kindern arbeiten. Die 30-Jährige aus Keller bei Lindow ist gerade dabei, ihren Traum zu verwirklichen. Sie ist im zweiten Ausbildungsjahr und macht ihre Praxis in der Kita „Rhinstrolche“ in Kremmen. Gerade betreute sie die Kinder in der Krabbelgruppe „Stoppelhoppser“. „Ich habe erst einen anderen Beruf gelernt“, erzählt sie. Den einer Sachbearbeiterin. Aber nachdem sie ein Kind bekommen hatte, orientierte sie sich auch beruflich um. Drei Tage in der Woche ist sie in Kremmen, die restlichen zwei Tage an der Beruflichen Schule in Lindow. Sie macht eine Teilzeitausbildung.

Bei den „Rhinstrolchen“ ist das ohne Weiteres möglich, denn dabei handelt es sich um eine Konsultationskita – und das inzwischen seit drei Jahren. Aber was ist das eigentlich? „Wir bilden aus“, sagt Kitaleiterin Maren Dietrich. „Aber das machen ja alle. Was bei uns besonders ist: Wir wollen anderen Kitas zeigen, wie eine gute Ausbildung funktioniert.“ Interessierte könnten jederzeit in die Kita an der Alten Wallstraße kommen und sich das ansehen. Möglich seien Einblicke in die Materialien und Ausbildungskonzepte, die in Kremmen erarbeitet worden sind. „Wir sind Berater vor Ort und können auch Anleiter sein“, sagt Maren Dietrich.

Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit den Schulen. „Wir zeigen den Schülern beispielsweise, wie man Erzieher werden kann“, erklärt die Kitaleiterin. „Oder Einzelpersonen kommen zu uns und lassen sich beraten.“

Auch die Kremmener Kitakinder haben – zumindest indirekt – etwas davon, dass sie in eine Konsultationskita gehen. Die Einrichtung musste sich dafür einem Qualitäts-Check unterziehen. „Anhand dieser Prüfung haben wir auch gemerkt, woran wir noch arbeiten müssen“, sagt Maren Dietrich. „Das hat dann natürlich auch in unserem Haus zu einer Qualitätssteigerung geführt.“

Neben Jeanin Scherer gibt es bei den „Rhinstrolchen“ momentan zwei weitere Auszubildende: Karoline Schnee (29) von der Anne-Freud-Schule in Berlin ist im zweiten Ausbildungsjahr. Sina Bartel (18) ist Fachabiturientin am Oranienburger Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum. „Sie werden im Laufe ihrer Ausbildung immer mehr Verantwortung übernehmen und selbstständig den Kindern ihrer Gruppe pädagogische Angebote unterbreiten“, so die Kitaleiterin.

Von Robert Tiesler

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