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Die Grünen sehen einiges anders

Verkehrsentwicklungsplan für Oranienburg Die Grünen sehen einiges anders

Mit dem Vorschlag der Verwaltung, wie sich der Verkehr in der Innenstadt in den nächsten zehn Jahren entwickeln soll, können sich die Grünen im Detail nicht anfreunden. Zu einigen Punkten schlagen sie Änderungen vor. Zum Beispiel mit dem Ziel, nicht noch mehr Verkehr in die Wohngebiete zu ziehen. Im Bauausschuss wird am Dienstagabend darüber diskutiert.

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Die Grünen schlagen vor, auf der gesamten Friedrich-Wolf-Straße in Lehnitz Tempo 30 einzuführen.

Quelle: Kugler

Oranienburg. Der Bauausschuss der Stadt tritt am heutigen Dienstag um 18 Uhr zu einer Sondersitzung in der Orangerie zusammen. Einziges Thema ist der Verkehrsentwicklungsplan (VEP) der Stadt für das Jahr 2025.

Im Vorfeld dazu hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einen Änderungsantrag zum Beschlussvorschlag der Verwaltung eingebracht. Die Fraktion kritisiert, dass die Verwaltungsvorlage massiv von dem Vorschlag des Fachgremiums abweiche, das sich intensiv mit der Ausarbeitung des VEP beschäftigt hatte.

Die Grünen schlagen zum Beispiel vor, zum Schutz der Ortslage Lehnitz auf der gesamten Friedrich-Wolf-Straße Tempo 30 einzuführen und zusätzlich die Vorfahrtsberechtigung aufzuheben, so dass „rechts vor links“ gilt. Im Bereich außerorts bis zur B 273 sollte die zulässige Geschwindigkeit auf 50 km/h statt jetzt 70 km/h reduziert werden.

In anderen Stadtgebieten sehen die Grünen keinen Sinn darin, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, Tempo 30 einzuführen. Die Wohngebiete müssten nach ihrer Ansicht mehr vor zusätzlichem Verkehr geschützt werden, in dem zum Beispiel die Walther-Bothe-Straße nicht auf 30 km/h reduziert wird, sondern weiter 50 km/h gelten. Sonst würden mehr Fahrzeuge in die Straße Am Kanal gezogen.

Ähnlich sieht es auf der ehemaligen B 96 zwischen Sachsenhausen und Bernauer Straße aus, die überwiegend gewerblich geprägt ist. Eine Anordnung von Tempo 30 scheint den Grünen dort nicht vordringlich. Ansonsten könnte auch in diesem Fall der Verkehr in die Straßenzüge Friedrich-Siewert-Straße/Friedenthaler Weg und Straße der Einheit verdrängt werden.

Ein weiterer Vorschlag der Grünen: Oranienburg soll einheitlich in die Tarifzone C des VBB eingeordnet werden. Bisher sind Ortsteile wie Friedrichsthal, Malz und Zehendorf durch höhere Fahrpreise benachteiligt.

Zum Thema Berufsverkehr mit dem RE 5 lautet der Vorschlag der Fraktion, im Bereich zwischen Oranienburg und Berlin den Takt auf 30 Minuten zu verdichten, weil die Kapazitätsgrenze jetzt schon erreicht ist. Auch zum Thema Radverkehr wird die Fraktion einige Änderungen beziehungsweise Empfehlungen vorbringen.

Die Sondersitzung am Dienstag ist öffentlich.

Von Andrea Kathert

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