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Die Gummi-Inseln sind untergegangen

Die B 96-Ortsdurchfahrt in Fürstenberg wird mit drei Querungshilfen versehen Die Gummi-Inseln sind untergegangen

Der Landesbetrieb Straßenwesen hat zwar keine kurzfristige Planung für die Fürstenberger B 96-Umgehung in petto, will aber im nächsten Jahr die Ortsdurchfahrt für Kraftfahrer und Fußgänger sicherer gestalten. Die Baumaßnahmen betreffen die Berliner Straße und die Goethestraße.

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Eine der drei Querungshilfen wird am Fuß des Berliner Berges gebaut.

Quelle: Anke Dworek

Fürstenberg. Nachdem zwischen Landesbetrieb und Stadtverwaltung die Pläne und die Möglichkeiten der Ausführung besprochen worden sind, musste einiges von dem, was ursprünglich vorgesehen war, verworfen werden. So hatte sich die Stadt beispielsweise für einen Zebrastreifen auf der B 96 in Höhe der Ausfahrt Goethestraße entschieden, weil dies die einfachste und preisgünstigste Variante war. Aber die örtlichen Verhältnisse lassen dies nicht zu. Zwischen Gehweg östliche Berliner Straße und B96 befindet sich eine Böschung. Um auf den Zebrastreifen zu kommen, müsste die überwunden werden. Stattdessen setzt der Landesbetrieb nun auf eine Querungshilfe auf der B 96 etwa zehn Meter neben der Einmündung Goethestraße in Richtung Süden. Außerdem wird am letzten Stück der Goethestraße vor der B 96 ein Gehweg angelegt. Durch die Querungshilfe wird die Ortsdurchfahrt in diesem Bereich aufgeweitet.

Geeinigt haben sich Stadt und Landesbetrieb auf eine sicherere Variante bei der Gestaltung des Abschnittes der Ortsdurchfahrt zwischen Berliner Straße 89 und Einmündung Dammstraße. Dort sollen sogar zwei Querungshilfen entstehen. Zunächst hatte der Landesbetrieb vor, dort Gummi-Inseln auf die Fahrbahn zu schrauben. Das gefiel den Verantwortlichen in der Stadt von vornherein nicht. Der Landesbetrieb hat sich überzeugen lassen, nun werden die Querungshilfen ganz ordentlich gebaut. "Das bietet auf jeden Fall höhere Sicherheit", sagt Bauamtsleiter Heiko Körner.

Die B 96 ist in diesem Abschnitt sehr breit. Deshalb bietet sich an, einen Linksabbieger für alle, die in die Dammstraße fahren wollen, auszuweisen. Der wird ziemlich lang werden, schon in Höhe des Hauses Berliner Straße 89 beginnen. "Wichtig ist, dass von der daneben befindlichen Kfz-Werkstatt Rothbart die Ein- und Ausfahrt aus und in beide Richtungen möglich bleibt. Zu prüfen ist noch, ob die jetzige Bushaltestelle verlegt werden muss", so Körner. Fest steht aber bereits, dass die Querungshilfe im Bereich dieser Bushaltestelle sein wird. Das gibt den Ein- und Aussteigenden aus dem Bus mehr Sicherheit.

Als Standort für die zweite Querungshilfe hatte die Stadt die B 96 auf Höhe des Hauses Berliner Straße 86 favorisiert. Dort gehen viele Menschen aus den Wohngebieten Zehdenicker Straße und Siedlung über die Straße, wenn sie zum Friedhof wollen oder von dort kommen. Der Landesbetrieb konnte sich damit nicht anfreunden, weil die Fußgänger von der Dammstraße bis zur Querungshilfe zwei Fahrbahnen überwinden müssten. Stattdessen wird die nun weiter südlich entstehen, ungefähr auf Höhe der Trafostation Feuerwehr.

Von Anke Dworek

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