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Die Kirche muss saniert werden

Nassenheide Die Kirche muss saniert werden

Zehn Jahre nach der Turmrestaurierung an der Kirche in Nassenheide hat die Kirchengemeinde genügend Geld gespart und Spenden eingeworben, um die nächste große und wichtige Etappe zu beginnen: das Kirchenschiff. Wie Pfarrer Peter Krause mitteilt, sind drei Bauabschnitte, verteilt über drei Jahre geplant.

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Der vor zehn Jahren sanierte Turm leuchtet weithin sichtbar, jetzt ist das Kirchenschiff dran.

Quelle: Ulrike Gawande

Nassenheide. Die Sanierung der Kirche in Nassenheide geht weiter. Zehn Jahre nach der Turmrestaurierung hat die Kirchengemeinde genügend Geld gespart und Spenden eingeworben, um die nächste große und wichtige Etappe zu beginnen: das Kirchenschiff. Wie Pfarrer Peter Krause mitteilt, sind drei Bauabschnitte, verteilt über drei Jahre geplant. Dach, Fassade und Innenraum sollen in dieser Zeit denkmalgerecht saniert werden.

Die Baukosten werden mit rund 380 000 Euro beziffert. Diese Summe könnte sich noch mal um 85 000 Euro erhöhen, wenn auch die Kirchenfester im Zuge dessen erneuert werden sollen. Im Innenraum der Kirche wird eine Toilette eingebaut. Der erste Bauabschnitt umfasst einen Teil der Dachstuhlsanierung sowie Arbeiten an der Decke im Innenraum. Die Kosten dafür betragen rund 140 000 Euro und werden finanziert durch Fördermittel des Kirchenkreises Oberes Havelland, des Landes Brandenburg, der Landeskirche sowie der Gemeinde Löwenberger Land. Darüber hinaus stellt die Kirchengemeinde einen Eigenanteil bereit, der sich unter anderem aus Spenden für das Großprojekt speist.

Die Gemeinde wird während der Bauarbeiten die Kirche nicht nutzen können. In Absprache mit der Löwenberger Gemeinde wird für Gottesdienste im Sommer die Kapelle auf dem Friedhof zur Verfügung stehen. Während der Wintermonate oder auch für die Termine der Christenlehre könne auch ein Raum im Gemeinschaftshaus genutzt werden. Bibel- und Singekreis treffen sich während der Bauzeit im Gemeindehaus in Sachsenhausen.
Der letzte Gottesdienst vor Baubeginn wird am 7. Mai gefeiert. Dort werden dann auch Informationen zu der Gesamtmaßnahme gegeben. Außerdem besteht die Möglichkeit, Dachziegel zu „kaufen“. Für einen symbolischen Preis von fünf Euro können Stifter einen Stein signieren. Diese Steine werden bei der Dacheindeckung des Kirchenschiffes so verbaut, dass die Autogramme auf dem Dachboden lesbar sind. Beim Frühlingsfest wird auch die Orgel noch einmal zu hören sein, die eine Woche später demontiert und gesichert werden soll. Danach werde die Rüstung im Innenraum gestellt, so der Pfarrer.

Der Backsteinbau in Nasenheide wurde 1747 errichtet. Nach einem Großbrand 1772 wurde vier Jahre später der Kirchturm wieder errichtet – der ist fast 26 Meter hoch.

Von Cindy Lüderitz

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