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Die Krebststraße wird ausgebaut

Oranienburg Die Krebststraße wird ausgebaut

Sie ist in einem schlechten Zustand _ die Krebststraße. Die Asphaltdecke bröckelt und bringt schon das alte Kopfsteinpflaster zum Vorschein. Zudem hat die Bombensuche die üblichen Spuren hinterlassen. Ab März 2017 wird sie nun ausgebaut. Doch genau einen Monat später beginnt auch der nächste Bauabschnitt an der Lehnitzstraße.

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Besonders bei der Bombensuche hat die Krebsstraße gelitten. Doch auch an den Rändern ist der Asphalt schadhaft.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Die Krebststraße ist eine der wenigen Straßen im Sanierungsgebiet der Innenstadt, die noch in einem ziemlich schlechten Zustand ist. Besonders nach der Bombensuche ist die Asphaltdecke nicht mehr geschlossen. Die Bohrlöcher wurden wie üblich verfüllt, jedes Loch ist eine Herausforderung für die Stoßdämpfer. An den Seitenrändern fehlt teilweise die Deckschicht, das alte Kopfsteinpflaster darunter kommt schon zum Vorschein. Die Wurzeln der großen Bäume haben ihr Übriges getan und für Unebenheiten im Straßenraum und besonders auf den Gehwegen gesorgt. Die Bordsteine sind teilweise schon gekippt. Nun wird die Krebststraße ausgebaut.

Manfred Freund findet den Ausbau klasse

Manfred Freund findet den Ausbau klasse.

Quelle: Johanna Winter

„Das ist klasse, dass das endlich gemacht wird“, sagt Manfred Freund, der in einem der Wohnblocks zu Hause ist. „Die ganzen Schlaglöcher hier sind ziemlich gefährlich. Ich habe gar nichts gegen den Ausbau .“ Mitte März 2017 soll es losgehen. Und das könnte ein Problem für die Anlieger und die Autofahrer werden. Denn im nächsten Frühjahr, genauer im April, gehen auch die Bauarbeiten auf der Lehnitzstraße weiter. Dort wird mit der Sanierung des Abschnitts zwischen Krebststraße und Ausfahrt Lindenring weitergemacht. Das bedeutet, in dem Gebiet wird es wieder Umleitungsverkehr geben. Und die Anlieger der Krebststraße müssen zusehen, wo sie ihre Autos parken können. Denn im Moment ist die Straße an beiden Seiten fast vollständig von Autos gesäumt. An der Krebststraße stehen mehrere Wohnblocks. An der Nordseite liegt ein größeres, unbebautes Grundstück. Die Krebststraße ist eine reine Wohnstraße und soll es auch bleiben.

Die Eckdaten für den Ausbau

Die Krebsstraße soll im kommenden Jahr ausgebaut werden. Der Zeitraum ist für Mitte März 2017 bis Ende Oktober geplant.

Das Projekt sieht den Ausbau der Fahrbahn, der Gehwege auf beiden Seiten, der Grünanlagen und die Erneuerung der Straßenbeleuchtung vor. Parallel erneuern die Stadtwerke die Leitungen für Trink-, Regen- und Abwasser.

Die Kosten für den Ausbau werden insgesamt mit 560 000 Euro beziffert. Die Maßnahme wird über das Bund-Länder-Programm „Aktive Stadtzentren“ gefördert.

Die Parkplätze entlang der Straße werden auf beiden Seiten erhalten. Es wird eine Einbahnstraßenregelung von der Stralsunder Straße her geben. Radfahrer können beide Richtungen benutzen.

 

Die Pläne, erarbeitet von der BIG-Städtebau unter Federführung der Stadt, sehen den Ausbau der Fahrbahn, der beiden Gehwege, der Grünanlagen und die Erneuerung der Straßenbeleuchtung vor. Die Stadtwerke sind gleich mit im Boot und sanieren ihre Leitungen für Abwasser, Trinkwasser und Regenentwässerung. Was die Krebststraße prägt, ist ihr alter Baumbestand, der fast schon Alleencharakter hat. Elf Bäume müssen gefällt werden, 25
Eichen werden neu gepflanzt. Insgesamt wird das Projekt 560 000 Euro kosten. Es wird über das Bund-Länder-Programm „Aktive Stadtzentren“ finanziert.

Die gute Nachricht für die Anlieger ist, dass der neue Straßenbelag für weniger Lärm sorgt und dass die Parkplätze erhalten bleiben. Nach dem Ausbau wird die Krebsstraße von der Stralsunder zur Lehnitzstraße als Einbahnstraße ausgewiesen. Radfahrer dürfen sich in beide Richtungen bewegen. Der Radverkehr dürfte später auch noch zunehmen, weil am Bahndamm auf Höhe der Krebststraße ein Fahrradparkhaus geplant ist.

Von Andrea Kathert und Johanna Winter

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