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Die Mönchmühle in neuem Glanz

Deutscher Mühlentag: Mehr als 1000 Besucher in Mühlenbeck Die Mönchmühle in neuem Glanz

Die Geschichte der Mühlenbecker Mönchmühle reicht weit zurück. Historiker gehen davon aus, dass die Zisterziensermönche sie gebaut haben. Zum deutschen Mühlentag wollten mehr als 1000 Besucher das Kulturgut erkunden. Künftig soll es öfter Führungen geben. Dann mit vollem Programm: Denn wozu eine Mühle, wenn kein Brot gebacken wird?

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Claus Schwarzer vor der historischen Eingangstür der Mühlenbecker Mönchmühle. Das Original steht fortwährend für Besucher im Zwischenanbau zum Staunen bereit. An der Außenfassade hängt eine Kopie.

Quelle: Weser

Mühlenbeck. Weit mehr als 1000 Besucher wollten zum Tag der offenen Tür anlässlich des deutschen Mühlentages die Fortschritte der Mühlenbecker Mönchmühle begutachten. Die Türen der Vehlefanzer Bockwindmühle standen ebenfalls für Besucher offen.

Bereits in der vergangenen Woche wurden die neu sanierte Mönchmühlenallee sowie der Bau zwischen der Mönchmühle und dem Mühlensaal, dem künftigen Haupteingang zum Mühlenareal, eröffnet. "Die Mühle hat es geschafft, zu einem Alleinstellungsmerkmal zu werden. Wir haben hier mit vielen Helfern Kulturgut wieder aufgebaut und werden es erhalten", sagt der Vereinsvorsitzende Claus Schwarzer.

Zisterzienser haben die Mönchmühle bewirtschaftet

Die Geschichte der Mühle reicht weit zurück. Neueste Untersuchungen des Historikers Thomas Hauptmann aus Liebenberg ergaben, dass die Mühle bereits um das Jahr 1207 von den Zisterziensermönchen erbaut worden sein muss. Die Mühle zählt damit zu den ältesten Wassermühlen Brandenburgs. Als Außenstelle des Klosters Lehnin wurde die Mönchmühle etwa 250 Jahre von den Zisterziensern bewirtschaftet.

Heute können Besucher die alte Mühle über drei Etagen erkunden. Am Eingang steht ein römischer Mühlstein. Ihn zu drehen bedarf ein wenig Kraft, um daraus feines Mehl entstehen zu lassen. Claus Schwarzer plant zukünftig Führungen für Kinder anzubieten, gemeinsam Mehl herzustellen und schließlich damit eigenes Brot zu backen.

Die Vergangenheit wirken lassen

Der große Saal wurde im Zuge der Aktion des RBB "96 Stunden" wieder hergestellt. Im Vorraum des Saales befindet sich ein neu eingebauter Tresen. Früher befand sich hier die Gaststätte. Der Originaltresen ist leider nicht mehr vorhanden. "Wir wollen aber immer zeigen, wie alles früher ausgesehen hat, deshalb ist der neue Tresen eingebaut worden", sagt Claus Schwarzer.

In Planung ist nun der Innenausbau des Zwischengebäudes mit der alten Müllerwohnung. Die Fördermittelanträge sind bereits beantragt.

Innerhalb des Mühlenfestes ist auf den drei Etagen der Mühle noch bis zum 26. Juli eine Ausstellung mit Fotografien und Skulpturen zu sehen. Sechs Berliner Fotografen näherten sich hierzu den Themen Himmel, Erde, Hölle im Zusammenspiel mit den Elementen Feuer, Erde, Wasser und Luft. Das Element Wasser als Motor der Mühle wird auf eine ganz neue Art und Weise dargestellt.

Von Juliane Weser

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