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Oberhavel Die Nachwirkungen des Hochwassers in Leegebruch
Lokales Oberhavel Die Nachwirkungen des Hochwassers in Leegebruch
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21:46 25.08.2017
Die Birkenallee war bei dem Juni-Starkregen in Mitleidenschaft gezogen worden. Sie ist bis heute für den Verkehr gesperrt. Quelle: Marco Paetzel
Leegebruch

Am Donnerstag trudelte bei den Anwohnern der Leegebrucher Birkenallee ein Schreiben der Gemeinde ins Haus, das darüber informierte, dass in der kommenden Woche mit dem Abpumpen des Schichtenwassers in ihrer Straße begonnen werden soll. Bis heute ist die Birkenallee für den Durchgangsverkehr wegen des hohen Schichtenwasserstands gesperrt.

Der amtierende Bürgermeister Martin Rother bestätigt die anstehenden Arbeiten, die voraussichtlich zwei Monate dauern werden. Ausgeführt wird die Maßnahme von der Firma Wasser- und Kulturbau Leegebruch. Es habe sich überaus schwierig gestaltet, ein Unternehmen zu finden, das sowohl Technik, als auch zeitlichen Kapazitäten besaß, berichtet Rother. „Keine Firma hat solch eine Technik vorrätig.“ Zumal die Pumpen nicht überdimensioniert sein dürfen, um nicht die Straße zu zerstören.

Der amtierende Bürgermeister betonte, dass die nun auf der Birkenallee durchgeführten Maßnahmen nicht umlagefähig seien. „Abwegig“, lautete sein Kommentar auf die Vermutungen von Bürgern bezogen, die befürchten, für die Pumparbeiten zur Kasse gebeten zu werden. Durch die Folgen des Unwetters in Mitleidenschaft gezogen ist auch die Kita „Rasselbande“, die wegen aufsteigender Feuchtigkeit in den Wänden saniert werden muss und so ab 4. September geschlossen wird.

Verursacht wurden die festgestellten Schäden durch den aufsteigenden Druck des Schichtenwassers unterhalb des Baukörpers. Die 117 Kinder der Kita werden in den ehemaligen Räumen der Kita „Wirbelwind“ betreut, da in den letzten Tagen die Betriebserlaubnis für den neuen Hort eingetroffen ist, wo nun auch die „Rasselbande“-Vorschulkinder betreut werden. „So konnte ein Ringtausch der Räume erfolgen“, informierte Rother.

Von Ulrike Gawande

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