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Die Nixen-Akademie

Meerjungfrauen in der Turm-Erlebniscity Die Nixen-Akademie

Eine Nixen-Akademie soll in der Turm-Erlebniscity in Oranienburg eröffnet werden. Am vergangenen Sonnabend wurde zum Schnuppertauchen eingeladen.

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Ronja (l.) und ihre Schwester Michelle.

Quelle: Fritz Hermann Köser

Oranienburg. Aus dem Wasser ragt nur noch eine gewaltige Flosse. Als die sich bewegt, spritzt es recht kräftig. Der Fischschwanz gehört Ronja (7) aus Oranienburg, die gerade die Unterwasserwelt des Schwimmbeckens in der Oranienburger Turm-City ergründet. Im Nixen-Kostüm.

Ihre Schwester Michelle (10) sitzt derweil am Beckenrand und sieht zu. Sie ist als Nächste an der Reihe und setzt sich schon mal ihre Taucherbrille auf. „Ganz tief Luft holen“, mahnt Natalie Grande. Und nur Rücken- und Bauchmuskeln bewegen, wie beim Zumba, empfiehlt die Kursleiterin weiter. Wie schwer diese Übung für sie sei? „So mittelschwer“, meint Ronja gelassen.

Gleich mehrere Mädchen machten bei dem Schnuppertauchen vergangenen Sonnabend mit. Mit dem Angebot, das es auch weiterhin geben soll, will Natalie Grande auf ihren eigentlichen Meerjungfrauen-Kurs aufmerksam machen. Sich nixenhaft-elegant in den Fluten fortbewegen und zugleich unter Wasser extrem lange die Luft anhalten, das sei das Konzept, also eine Mischung aus „Mermaiding“ und Apnoetauchen. „Weltweit einmalig“, versichert die Kursleiterin. In beiden Disziplinen kennt sich die erfahrene Taucherin bestens aus. Wenn die Teilnehmer bestimmte Kriterien erfüllen, winken Leistungs-Abzeichen. Bronze, Silber oder Gold. Bei dem Bronzekurs, der kurz zuvor stattfand, machten Kinder und Erwachsene mit. Weiblich wie männlich.

Bei Ronja weckten die vielen Meerjungfrauen-Videos das Interesse, allen voran natürlich der Disney-Klassiker Arielle, die Meerjungfrau. Ihre Schwester steckte sie sogleich an. „Da habe ich gleich beide angemeldet“, sagt ihre Mutter Anika Klengel. Und steigt ins Becken, um mit einer kleinen Unterwasser-Kamera die Töchter abzulichten.

„Die große Flosse ist nun mal ein Mädchentraum, dagegen kann man sich als Mutter kaum wehren“, sagt Alexandra Kesten, die mit ihrer kleinen Tochter das Geschehen beobachtet. „Luca ist schon ganz begeistert“, sagt die Berlinerin.

Für einen Schnupperkurs geht es bereits ganz schön zur Sache. Denn nun steht Unterwasserakrobatik auf dem Plan, die Rolle vorwärts und rückwärts. „Mit der Nase an die Flosse stoßen“, empfiehlt Natalie Grande und führt die schwierige Übung vor. Ihre Schülerinnen stellen sich beim Nachmachen überraschend geschickt an. Spaß scheint es ihnen auch noch zu machen. Ronja: „Voll cool“.

Nähere Informationen zu dem Kursangebot im Internet unter: www.meerjungfrau-live.de

Von Fritz Hermann Köser

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