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Die Pegelstände sinken

Hochwasser in Leegebruch Die Pegelstände sinken

Die Pegelstände im Bereich des Hauptgrabens in Leegebruch sind deutlich zurückgegangen sind, nachdem in den späten Abendstunden der Zufluss des Moorgrabens (Muhre) im Bereich Germendorf unterbrochen werden konnte. Unter einer speziallen Telefonnummer können sich Bürgerinnen und Bürger mit ihren Fragen an die Einsatzleitung wenden.

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Schichtwechsel im Führungszentrum des Landkreises.

Quelle: privat

Oranienburg/Leegebruch. Am Sonntagmorgen gab die Einsatzleitung bekannt, dass die Pegelstände im Bereich des Hauptgrabens in Leegebruch deutlich zurückgegangen sind, nachdem in den späten Abendstunden der Zufluss des Moorgrabens (Muhre) im Bereich Germendorf unterbrochen werden konnte. Diese Maßnahme hat das Nachströmen des Wassers in die Ortslage Leegebruchs erfolgreich verzögert. Gleichzeitig erhielten die eingesetzten Pumpen im Bereich des Veltener Hafens die nötige Zeit, die angestauten Wassermengen wirksam abzuführen. „Dem engagierten Einsatz vieler freiwilliger Helfer beim Befüllen von Sandsäcken zur Sicherung der Grundstücke entlang der Muhre verdanken wir es, dass ein weiteres Übertreten des Gewässers in Richtung der Gebäude eingedämmt werden konnte“, sagte der stellvertretende Landrat Egmont Hamelow beim Schichtwechsel im Führungszentrum.

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Noch immer sind in Leegebruch nach dem Jahrhundertregen zahlreiche Straßen überflutet, doch die Welle der Hilfsbereitschaft, die den Ort erfasst hat, entschädigt für vieles. Alleine in der Nacht zu Sonntag füllten über hundert Freiwillige 5000 Sandsäcke.

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Infolge der Maßnahmen hat sich die Situation in den vergangenen Stunden spürbar verbessert. Immer mehr Straßen sind wieder befahrbar. Damit rückt das Abpumpen der überfluteten Grundstücke und vollgelaufenen Keller in greifbare Nähe. Dafür stehen 17 Trupps der Feuerwehr und des THW auf Abruf bereit. Über den konkreten Zeitpunkt wird nicht zuletzt die Wettersituation entscheiden, die derzeit einen trockenen Sonntag vorhersagt.

Unter der Telefonnummer 03301/60 11 16 können sich Bürgerinnen und Bürger mit ihren Fragen an die Einsatzleitung wenden.

Von Bert Wittke

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