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Die Rolle des Blätterdaches beim Waldfest

Menz Die Rolle des Blätterdaches beim Waldfest

Es bleibt dabei: das Waldfest in Menz ist eine große Veranstaltungs-Nummer im Kreis Oberhavel. Die Buchstaben auf den Autokennzeichen zeigten, dass längst nicht nur hiesige Gäste auftauchen: Berlin, Barnim, Hamburg, Dresden, Halle – das Fest, vom Landesbetrieb Forst, der Gemeinde Stechlin (Ortsteil Menz), dem Förderverein Naturlandschaft Stechlin und Menzer Heide sowie dem Naturpark Stechlin-Ruppiner Land organisiert, ist und bleibt ein Magnet.

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Ein großer Spaß: das Baumsägen auf Zeit.

Quelle: Stefan Blumberg

Menz. Das in Menz gern zitierte Blätterdach spielte beim Waldfest eine dankenswerte Rolle. Die alten Bäume mit ihren großen, dichten Kronen auf dem Friedensplatz hielten so ziemlich jeden Regentropfen fern von den Gästen und den Standbetreibern. Ein Grund dafür, dass zur 23. Auflage des Festes mitten im Dorf hunderte Menschen trocken blieben. Traditionelles Handwerk (Glasbläser, Korbmacher, Schmied, Imker, Filzerin...), heimische Spezialitäten (Wildschwein, Fisch, Kuchen, Brot, Fruchtaufstrich, Likör ...) Ausstellungen (Unterwasserwelten/Fotos), 500 Jahre Reformation, Keramik) und Wettbewerbe (Triathlon, Baumstammweitwurf, Baumstammsägen...) hielten die Gäste auf Trab, befriedigten ihre Neugier und stillten ihren Hunger.

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Stände, Gäste, Wettbewerbe, Auftritte:

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Zehdenickerin verkauft schon seit zehn Jahren in Menz

Petra Kowalewicz verkauft schon seit zehn Jahren für ein Neubrandenburger Unternehmen Original Pommersche Rauchwurst. Sie wohnt in Zehdenick. „Deshalb ist es für mich hier ein Heimspiel“, sagt sie. Sonst tourt sie mit dem Stand durch Norddeutschland, aber auch nach Leipzig oder Dresden. Am kommenden Wochenende ist sie beim Ritterfest in Zernikow, Ende September in Dollgow beim Erntefest. „Das Waldfest in Menz hat etwas Familiäres“, sagt sie. Erstmals dabei waren die Sieger des Iron-Menz (Mannschaft), das Team OAK aus Berlin. Konstantin Becker: „Wir spielen bei Pfefferwerk Berlin Basketball, haben nicht extra trainiert.“ Organisator Jörg Brinkmann freute sich, dass die Forst um Jörg Sprössig die Furchen auf der Radstrecke begradigt hat, sodass alles reibungslos lief. „Wir haben diesmal sogar eine rote Laterne eingesetzt, die immer hinterm letzten Starter blieb, damit niemand verloren geht.“ Einen Überraschungsstart wagte das Team „Red OHV“: Landrat Ludger Weskamp, Bundestagstagskandidat Benjamin Grimm und der Hennigsdorfer Ortschef Patrick Krüger (alle SPD) machten mit: Benjamin Grimm: „Wir sind nicht letzter geworden.“

Der „stärkste Menzer“ siegt im Baumstammweitwurf

In einem anderen Wettkampf, dem Baumstammweitwurf, triumphierte Paul Radtke nicht ganz überraschend: Im Vorjahr war er bereits Zweiter, und vor zwei Jahren „Stärkster Menzer“ (da gewann er in einem Spaßwettbewerb alle drei Disziplinen: Armdrücken, Tauziehen, Kugelstoßen mit Feldsteinen). „Ich wollte diesmal unbedingt gewinnen. Aber entscheidend ist die Technik, die man anwenden darf; heute mussten wir von unten werfen.“

Einen Ausblick von ganz oben genoss der Rheinsberger Siegfried Schmidt mit seinen Enkeln mit der Drehleiter der Feuerwehr. „Die Jungs wollen Feuerwehrleute werden. Jetzt wurden sie darin bestärkt.“ Der ehemalige Mitarbeiter des Kernkraftwerkes Rheinsberg konnte von oben unter anderem den Schornstein des KKW sehen – und natürlich das Blätterdach von Menz.

Von Stefan Blumberg

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