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Die Schlaglöcher am Boddensee verschwinden

Birkenwerder Die Schlaglöcher am Boddensee verschwinden

Die Stichstraße der Brieseallee zum Restaurant Boddensee wird befestigt. Gleich im Anschluss wird auf dem angrenzenden Gemeindegrundstück eine Liegewiese hergerichtet – mit Bänken, Fahrradständern, Papierkörben und Hundetoilette.

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Bauarbeiten am Briesesee: Bauamtsleiter Jens Kruse (r.) beim Ortstermin mit Liegewiesen-Planerin Isa Engelke, Bauüberwacher Uwe Junker und Restaurant-Vizegeschäftsführer Andreas Heinze (v. l.).

Quelle: Helge Treichel

Birkenwerder. Birkenwerder schmückt sich weiter: Nachdem bereits unter anderem das Rathaus samt Umfeld erneuert wurde, ist jetzt ein wichtiger Bereich am Boddensee an der Reihe. Der Stichweg zum Restaurant wird ebenso erneuert wie die Liegewiese.

Die gemeindeeigene Fläche am Boddensee steht schon länger im Fokus. Im Januar 2011 war allerdings ein diesbezüglicher Bürgerentscheid gescheitert. Ziel war es seinerzeit, eine Badestelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene einzurichten. Dieses Vorhaben erreichte jedoch nicht die erforderliche Stimmenzahl.

Zwar keine Badestelle, so doch aber eine Liegewiese

Zwei Monate später fasst die Gemeindevertretung dennoch den Beschluss, die Gemeindefläche am Boddensee im Zuge des Tourismuskonzeptes und des Ausbaus der Wanderwege rund um den Boddensee als öffentliche Grünanlage zu gestalten. Den Beschluss über die Freiflächengestaltung fassten die Gemeindevertreter dann im Mai 2014, beschreibt Bauamtsleiter Jens Kruse den Werdegang. Im April dieses Jahres sei der Auftrag für die Landschaftsarbeiten über rund 30 000 Euro an die Märkische Garten- und Landschaftsbau GmbH vergeben worden. Baubeginn werde voraussichtlich am 20. Juli sein, kündigte Kruse an.

Der vorhandene Trampelpfad soll auf einer Länge von rund 90 Metern mit einer wassergebundenen Decke befestigt werden, beschreibt die Glienicker Planerin Isa Engelke das Liegewiesen-Projekt. Zwei Bänke sollen den Weg säumen, ein Tisch mit zwei weiteren Bänken sind ebenfalls geplant. Hinzu kommen drei Papierkörbe, drei Bügel-Fahrradständer sowie ein Hundeklo.

Telekom-Kabel durchtrennt, zwei Wochen ohne Internet

Deutlich vorangeschritten ist das Straßenbauvorhaben Brieseallee bereits am Stichweg zum Restaurant. „Die jahrelange Diskussion hat endlich ein Ende“, sagt Restaurantinhaber Henrik Lehmann. Sie habe „viel Kraft, Nerven und Zeit gekostet“. Die Bauarbeiten begannen Ende Mai und sollten eigentlich bis Ende dieses Monats abgeschlossen sein – pünktlich zur Zehn-Jahres-Feier des Restaurants am 1. Juli. Jedoch kann das herbstbunte Altstadtpflaster für die Fahrbahn nicht rechtzeitig geliefert werden, sodass ein Bauverzug von zwei Wochen zu erwarten ist. Zwei Wochen musste das Restaurant auch ohne Telefon und Internet auskommen, weil während der Arbeiten das Telekomkabel durchtrennt worden war. Dank eines sehr guten Kontaktes zur Baufirma könne aber die Belieferung des Restaurants zu jeder Zeit gesichert werden, sagt Henrik Lehmann. Nach dem Feierabend der Arbeiter könne auch der Parkplatz weiterhin genutzt werden. Weitere Stellflächen stünden im Umfeld zur Verfügung.

Fahrzeugstellplätze werden gebaut

Wenn die Fahrbahn hergestellt ist und die Schlaglöcher endlich der Vergangenheit angehören, soll der Restaurantparkplatz gleich im Anschluss befestigt werden, kündigt Lehmann an. Wenn die Baugenehmigung erteilt ist, laufe der Parkplatzbau komplett zu seinen Kosten, so der Restaurantinhaber. Die Auswirkungen auf den gastronomischen Betrieb schätzt er als gering ein, da die Straße mit Wendehammer und Parkplätzen an der Seite dann fertig seien.

Weitere zehn Stellplätze entstehen entlang der Fahrbahn. Sie werden ebenfalls gepflastert, jedoch mit wiederverwendeten Steinen aus dem Ort, erläutert Bauamtsleiter Kruse.

Das Straßenbauprojekt

Die zirka 120 Meter lange Stichstraße zum Restaurant Boddensee soll ab dem 4. Juli gepflastert werden. Rund zwei Wochen sind dafür vorgesehen. Die Betonsteine weisen drei verschiedene Größen sowie unterschiedliche Farbschattierungen auf („herbstbunt“).

Den Auftrag für den Straßenbau übernahm die PST Baugesellschaft aus Kyritz. Auftragsvolumen: 78.000 Euro.

Für die zehn Parkplätze am Rand wird Granitpflaster aus Birkenwerder wiederverwendet.

Zum Projekt gehört das Aufstellen von vier Straßenlaternen und das Pflanzen von vier Bäumen und einer Hecke als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme.

Die Gegenentwässerung erfolgt über zwei bis drei Meter breite Sickermulden.

Zwei Eschenahorn-Bäume“ werden noch gefällt, da Bedenken wegen starkem Schrägwuchs bestehen und Passanten bei Sturm gefährdet werden könnten.

Von Helge Treichel

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