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Oberhavel Die Stadt am Finowkanal
Lokales Oberhavel Die Stadt am Finowkanal
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18:07 30.10.2015
Im nächsten Jahr könnte der Namenszusatz schon auf den Ortseingangschildern stehen. Quelle: Andrea Kathert
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Liebenwalde

Wenn es nach dem Willen der Stadtverordneten geht, dann bekommt Liebenwalde einen Namenszusatz, der da lautet „Stadt am Finowkanal“. Auf ihrer Sitzung am Donnerstagabend stimmten 15 Abgeordnete für diesen Namenszusatz, einer sprach sich dagegen aus.

Entsprechend der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg kann eine Gemeinde eine zusätzliche Bezeichnung führen, die auf die Historie, die Eigenart oder die Bedeutung der Gemeinde hinweist. Liebenwalde kann als Stadt am Finowkanal eine solch historische Bedeutung vorweisen. Der Kanal gilt als älteste, heute noch schiffbare künstliche Wasserstraße Deutschlands. Erstmals errichtet wurde der Kanal 1605 bis 1620. Im Dreißigjährigen Krieg verfiel er und wurde von König Friedrich II. in den Jahren 1743 bis 1746 neu errichtet. Im 19. Jahrhundert wurde er zu einer der wichtigsten Wasserstraßen Preußens. Deshalb führte Liebenwalde seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts den Beinamen „Finowkanal“. In den 1970er-Jahren wurde der Beiname abgeschafft, weil nach der Verfüllung der Schleuse in Zerpenschleuse der Kanal nicht mehr durchgängig schiffbar war. Nun ist mit der Revitalisierung des Langen Trödels der Kanal wieder befahrbar.

Den Bürgern der Stadt würde durch den Namenszusatz keine Kosten entstehen, weil der Beiname nur auf den 19 Ortseingangsschildern und dem Kopfbogen der Stadt ausgewiesen ist. Der Beschluss muss beim Innenministerium des Landes anzeigt werden. Gibt es keine Bedenken, könnte Liebenwalde ab 1. Januar 2016 die zusätzliche Bezeichnung „Stadt am Finowkanal“ führen.

Von Andrea Kathert

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